Werkschauraum, Ernst-Amme-Straße 5, 38114 Braunschweig
Beim – aktuell sehr empfehlenswerten – Ausstellungsbesuch im Werkschauraum, Braunschweigs wahrscheinlich immer noch kleinster Galerie und Kunstwunderkammer, könnte Besucher:in vielleicht nicht nur begeistert sein von den spontan sehr verschwimmend wirkenden Bildkompositionen, oft mit Figuren, die sich zu fragmentieren scheinen, sich schon wieder auflösen, noch bevor sie überhaupt wirklich sichtbar waren – vielleicht gar keine Figuren waren? Oder sein wollten.

Oder vielleicht beim verspielten Aufeinandertreffen der Farben, die immer wieder ineinander Beziehungen eingehen und wirken, als hätten sie sich gerade vom Künstler emanzipiert, um endlich auf der Leinwand ihr eigenes Leben zu führen.

Besucher:in könnte sich sogar fragen, ob manche Werke dieses Künstlers vielleicht auch aus Tönen bestehen. So als hätten Charlie Parker, Dizzy Gillespie oder Thelonious Monk den Künstler gebeten, ihre Jazz-Kompositionen zu malen, und ihm dafür erlaubt, ihre Musik mit in die Bilder hineinzumalen.

Die sich verbindenden, sich wieder auflösenden Bildstrukturen und Kompositionen, die wirken aus dem Abstrakten herausrutscht, könnten ja auch etwas wie gemalte Landkarten des Staunens sein.

Wenn manches anfangs möglicherweise irritierend und verrätselt wirkt, kann genau das dann zu einer Entdeckungsreise in die Vorstellungswelten des Künstlers werden. Aber genauso auch in die eigene Fantasie.

Die Werke des Künstler Andreas Rauscher anzuschauen, macht einfach immer Spaß.
https://www.instagram.com/werkschauraum
Die Ausstellung ist aktuell geöffnet am
Di – Do von 15 – 18 Uhr
Finissage: 23.08. ab 15 Uhr
























