Feinstaub in unserer Stadt Braunschweig (Teil 1)

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„Gesundheit ist das höchste Gut“, sagt der Volksmund. Anscheinend jedoch nicht in Braunschweig! Es gilt als gesicherte Erkenntnis, dass Feinstaub schwere gesundheitliche Schäden am Menschen hervorruft. Kinder sind hier besonders gefährdet. Eine sich als familienfreundlich und innovativ definierende Stadtverwaltung hat dafür Sorge zu tragen, dass ihre Bürger, soweit organisatorisch und technisch möglich, weitgehend gering mit Feinstäuben belastet werden. Und eine stolze „Stadt der Wissenschaft“ müsste zumindest wissen wollen, ob ihre Maßnahmen zur Feinstaubreduzierung greifen. Doch was macht die Stadtverwaltung: Sie baut die Messgeräte einfach ab. „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“, könnte das Motto lauten.

Nach der bis heute umstrittenen Zerstörung des Schlossparks und der zusätzlichen bioklimatischen Umweltbelastung durch den Neubau eines gigantischen Kaufhauses auf derselben Fläche, ist es verständlich, dass die Stadtverwaltung kein Interesse daran hat, den Feinstaub regelmäßig zu messen und die Bürger über die Gefährdung zu informieren – schon gar nicht in der Nähe des Kaufhauses. Das Bündnis für saubere Luft, eine Initiative Braunschweiger Bürger, möchte für unsere Stadt einen Beitrag leisten und hat mit Hilfe von „Greenpeace“ auf eigene Kosten gemessen, wie die Feinstaubsituation ist. Wie sie ist, lesen Sie im folgenden Ergebnisbericht, und was getan werden sollte, lesen sie in den Forderungen an die Stadt.

Datenerhebungen – Auswirkungen – Forderungen
Ergebnistabelle der Feinstaubmessungen

Das Bündnis für saubere Luft wird im Laufe der nächsten Monate an dieser Stelle weitere Artikel zum Feinstaub und seiner Problematik veröffentlichen.

Dr. Uwe Meier, Kristine Schmieding Bündnis für saubere Luft

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