Verbraucherzentrale gibt jetzt kostenlos individuelle Tipps

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Energiesparen schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern leistet auch einen Beitrag gegen den Klimawandel. „In unseren Beratungen vor Ort decken wir sehr häufig noch überraschende Möglichkeiten zur Energieeinsparung auf“, berichtet Margrit Zawieja, Energieberaterin für die Verbraucherzentrale Niedersachsen. Was im Einzelfall am meisten bringe, lasse sich am besten in einem Basis-Check vor Ort klären. Den gibt es seit Jahresbeginn zum Nulltarif, genauso wie die Energieberatung in der Beratungsstelle. Ein paar Energiespar-Tipps haben die Experten zusammengestellt:

o Sparduschkopf verwenden: 20 Euro investieren, Warmwasserverbrauch fast halbieren – das ist eine realistische Bilanz für einen Sparduschkopf. Gerade bei Durchlauferhitzern in Mehrpersonenhaushalten kann sich das durchaus dreistellig im Geldbeutel bemerkbar machen, und zwar jedes Jahr. Komforteinbußen verhindert der Duschkopf, indem er Luft unter das Wasser mischt. Wichtig: Manche Durchlauferhitzer funktionieren nicht mit allen Sparbrausen.
o LEDs einsetzen: Fast jeder weiß, dass LEDs Strom sparen, aber kaum jemand macht sich klar wie viel: 80 Prozent weniger verbrauchen sie im Gegensatz zu Halogenlampen. Klare Sparkandidaten also, und längst nicht mehr nur in kalten Weißtönen leuchtend. Weiterer Pluspunkt: LEDs halten länger als Halogenlampen. Wer umsteigt, hat für viele Jahre Ruhe.
o Bei Neugeräten auf Verbrauch achten: Wer zum Beispiel Kühlschrank oder Waschmaschine neu kauft, sollte auf die beste Energieeffizienzklasse achten. Das muss nicht einmal extra kosten – die sparsamsten Geräte sind längst nicht immer die teuersten. Umgekehrt gilt allerdings: Wer für ein vermeintliches Schnäppchen ein Auge zudrückt und eine geringe Effizienz in Kauf nimmt, zahlt am Ende drauf. Mitunter lohnt sich sogar der spontane Austausch eines alten Geräts gegen ein sparsames.
o Auf Klimageräte verzichten:Klimageräte sind wahre Energiefresser. Bei intensivem Einsatz können die Betriebskosten schnell den Anschaffungspreis der Geräte übersteigen. Besser ist es, mit einfachen und klimafreundlichen Methoden darauf zu achten, dass sich die Wohnung erst gar nicht zu sehr aufheizt. Dafür tagsüber die Fenster sowie Jalousien oder Rollläden geschlossen halten. Nachts sollte dann auf Durchzug gelüftet werde: Wenn möglich, alle Fenster und auch die Türen zwischen den Räumen öffnen. So kann die Außenluft die Wohnung kühlen.

Individuelle Beratungen zum Energiesparen gibt es zum Nulltarif im BasisCheck der Energieberatung der Verbraucherzentrale Niedersachsen – direkt vor Ort, bei Verbrauchern zu Hause. Auch die Energieberatung in der Beratungsstelle ist jetzt kostenlos. Anmeldungen und weitere Informationen unter 0800 – 809 802 400(kostenfreie Servicehotline der Energieberatung) sowie online unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

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