AfD-Bundesparteitag in Braunschweig

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ver.di zu AfD-Parteitag in Braunschweig: „Eine Schande für die Stadt – die rechte Bande wieder vor die Tür setzen!“

Verwundert zeigt sich ver.di-Bezirksgeschäftsführer Sebastian Wertmüller, über die Anmietung der Braunschweiger VW-Halle für den Bundesparteitag der AfD. „Ich verstehe nicht, warum der Betreiber – die Stadthallen-Betriebsgesellschaft – nicht alles versucht, einen derartigen Termin zu verhindern.“ Die Außenwirkung sei verheerend, für Braunschweig und für die VW-Halle und ihre vielen Kunden und Gäste sei das eine Zumutung.

Schlechtere Aushängeschilder und eine schlechtere öffentliche Wahrnehmung als einen Parteitag dieser Rechtsaußen-Truppe mit ihrem braunen Umfeld, könne man sich kaum vorstellen. Nach dem Landesparteitag der AfD in der Stadthalle sei das schon die zweite große AfD-Veranstaltung in kommunalen Räumen.

„Die AfD ist nicht nur unappetitlich, sondern mit Blick auf das demokratische Gemeinwesen gemeingefährlich“, so Wertmüller. Von einer Stadt, die sich zu den Grundsätzen eines friedlichen Zusammenlebens über alle Nationalitäten, Hautfarben, politische oder gesellschaftliche Überzeugungen und Religionen hinweg verpflichtet sieht, erwarte man, dass sie den Feinden dieser Grundsätze die rote Karte zeigt.
Letztes Wochenende den CSD (Christopher Street Day) zu feiern und dann der AfD die Tür zu öffnen, das passe nicht zusammen.

Wertmüller: „Wir haben in Braunschweig die Rechtsextremisten von Bragida erfolgreich gestoppt, da werden wir die Bundes-AfD mit ihren Hasspredigern Höcke, Weidel, Gauland, Kalbitz und Co. nicht einfach so hinnehmen.“ Die Stadthallen-Betriebsgesellschaft fordert er auf, schnell zu klären, wie der blaubraune Haufen vor die Tür gesetzt werden könne.

3 KOMMENTARE

  1. Interessant dazu die Aussagen von der Stadt Braunschweig:
    „….Angesprochen auf die bereits laut gewordene Kritik an der Veranstaltung, heißt es, dass man als städtische Kommune keine Auswahl der Mieter treffen dürfe. „Als Tochterunternehmen der Stadt Braunschweig unterliegt die Stadthalle Braunschweig Betriebs GmbH als öffentlich-rechtliches Unternehmen dem so genannten Kontrahierungszwang, das heißt, die Gesellschaft ist verpflichtet, allen demokratischen nicht verbotenen Gruppierungen – egal ob politisch oder religiös – Räumlichkeiten zu vermieten“, so das Statement der Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH….“.
    von regionalHeute.de.

  2. Jedes Verdimitglied das ein einigermaßen Werteorientiertes Grundverständnis von Demokratie und unserer Verfassung hat sollte seine Lehren ziehen können und aus diesem neokommunistischen Verein austreten. Wer mit derartigen – unter Berücksichtigung auf falsche Beschuldigung, Verleumdung und Volksverhetzung als in erheblichen Teilen hier sogar schwerer Straftaten überführten Hass- und Hetztiraden gegen eine demokratisch legitimierte Partei der deutschen Parlamente öffentlich aufruft und die Spaltung der Gesellschaft betreibt ist kein Demokrat, kein gesetzestreuer Bürger und keiner, dem man Verantwortungseignung zuordnen darf. Er ist einfach nur ein jämmerlicher opportuner karrieregeiler Ideologe.

  3. Grüss Gott,
    der Verdi Chef hätte wahrscheinlich keine Propleme die Stadthalle an die Antifa oder an ehemalige RAF Mitglieder oder SED Mitgleider zu vermieten. Die AFD ist an allem Schuld auch am Attentat am Breidscheitplatz in Berlin. Wie alles in Deutschland halt auf Merkel-Linie und Grünen Populismus gebracht werden, wie alles Ausländische als Berreicherung angesehen werden soll, wahrscheinlich auch bald die Mehrehe usw.

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