Umwelt retten durch Steuererhöhungen

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Mit „Wahnsinn Wachstum“ überschreibt Ulrike Herrmann aus dem TAZ-Wirtschaftsressort ihren Kommentar zur vorsichtigen Wachstumskritik. Denn einerseits ist Wachstum erforderlich, schon allein wegen der sonst drohenden Arbeitslosigkeit. Also einerseits all den Plunder kaufen gegen Arbeitslosigkeit in China und bei uns!  Und andererseits kann die Wirtschaft nicht ewig wachsen, denn Wachstum zerstört unsere Lebensgrundlagen. Dieses Problem hatte auch die Akademie Abt Jerusalem aufgegriffen und den Wachstumskritiker Niko Paech von der Uni Oldenburg Paech sowie Thomas Köhler vom Pestel Institut eingeladen. Sie plädierten für einen substanziellen Wandel, der vor allem auf Reduktion des Verbrauchs, neue Konsummuster und alternative Wirtschaftsformen in Ergänzung zur industriellen Produktion setzt.( Siehe Beitrag und Filme).

Ulrike Herrmann meint, wir sollten uns von dem ganzen Plunder, den wir angehäuft haben befreien und kaufen in Zukunft nur noch die Hälfte. Aber sie hebt auch gleichzeitig den warnenden Finger. Ist die Aufgabe also als unlösbar? Sie kommt zu einem interessanten Schluss: „Die Umwelt wird nicht durch Umweltpolitik gerettet – sondern durch die richtige Sozial- und Steuerpolitik. Es mag erstaunen, aber hohe Steuern für Spitzenverdiener sind aktiver Umweltschutz.“

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