Transparenz im Planungsprozess der Braunschweiger Stadtbahn

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Die über die Ufer getretene Mittelriede als seltene naturschutzrelevante Biotopfolge im städtischen Bereich. Diese sporadisch auftretenden Überschwemmungen sind sowohl ökologisch als auch hochwassertechnisch von besonderer Bedeutung. Hier wird Landschaftsschutz besonders deutlich. Foto: lehowa.azureedge.net

Von Thomas Barthenheier

Die Initiative „Lebensraum Holzmoor-Wabe“ (LeHoWa) veröffentlicht hier zum Thema „Transparenz im Planungsprozess der Braunschweiger Stadtbahn“.

Die LeHoWa versucht sich seit langer Zeit konstruktiv in diesen Planungsprozess einzubringen. Allerdings fällt dies auf Grund der fehlenden Transparenz seitens der städtischen Verwaltung nicht leicht. Wir wollen in dem angehängten Schreiben aufzeigen, welche Möglichkeiten sich durch Transparenz ergeben bzw. welche Chancen man verspielt, wenn es an Transparenz mangelt.

1 KOMMENTAR

  1. Die Stadtbahntrasse über die Querumer Straße war auch schon seit Jahrzehnten vorgesehen und warum soll diese jetzt nicht mehr wirtschaftlich sein? Sind wohl eher ein paar Anwohner in Einfamilienhäusern, die die Tram nicht vor der Haustür haben wollen.

    In Anbetrachtd er Umgestaltung und Ertüchtigung des Bahnhofs Gleismarode als ÖPNV-Verknüpfungspunktes wäre es umso wichtiger, wenn dort eine weitere Straßenbahn von Querum aus kommen würde.
    Die Nord-Süd-Trasse über die Hamburger Straße wäre mit weiteren Linien irgendwann völlig überlastet.
    je mehr Linien über dieselbe Trasse fahren, umso mehr kann auch ber Störungen im Betriebsablauf ausfallen, oder an Verspätungen eingefahren werden, wenn alles hintereinander fest sitzt. Der große Unfall Stobenstraße letztes Jahr hat ja gezeigt, dass im Prinzip die ganze Stadtbahn still steht, wenn diese eine Haupt-Route dicht ist.
    Das Neubaugebiet „Nordanger/Gotenweg/Raubenstraße“ usw könnte man anders anbinden, z.B. durch eine große „Schleife“ entlang der bestehenden Bahntrasse von der Hamburger bis zur Gifhorner Straße oder einfach zur Ottenroder Straße.

    Die Pläne für die Querumer Straße liegen seit mindestens den 1970ern in den Schubladen, aber nee, man muss ja schon wieder rund 10 Jahre rumeiern, Dampf plaudern und Bürgerbeteiligung heucheln, neu Planen. Nicht eine Schaufel Sand wurde bewegt, seit dem das Thema Stadtbahnausbau erstmalig vor rund 10 Jahren in der Stadthalle vorgetragen wurde. Richtge Arbeit geht anders, alles was bisher passiert ist ist das verschieben des Ausbaus zum Sankt Nimmerleintstag.

    Eine Campusbahn-Route über den Nordbahnhof und den alten BLE-Bahndamm zur Schuntertalbahn ist auch mal eine schlecht abgestimmte Fehlplanung, weil dort an der Beethovenstraße/Abtstraße im TU-Gelände inzwischen Neubauten auf der alten BLE-Trasse entstanden sind, sodass die Tram darum wilde Schlenker machen müsste. Ich glaube mal fast, dass von den Planern und entscheidenen Gremien noch keiner die Örtlichkeiten genauer betrachtet hat. Umständlicher gehts in dem Bereich kaum noch. Eigentlcih ist das ganze jahrelange Gelaber um die Stadtbahn m.E. nur noch Vortäuschung von Tätigkeit, passiert ist so gut wie NICHTS, genau wie bei der Regiostadtbahn und der späteren Regiobahn2014plus.

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