SoVD-Aktion: Offene Telefon-Beratung zum Thema Schwerbehindertenrecht

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Grafik: Claudia Puhlmann

Braunschweig. Fast jeder Zehnte in Braunschweig ist schwerbehindert – knapp 20.000 Personen. Der SoVD Braunschweig veranstaltet zu dem Thema Schwerbehindertenrecht eine offene soziale Rechtsberatung am Telefon. Am Montag, den 21. Oktober 2019, können sich Interessierte zwischen 18 und 20 Uhr unter der Festnetz-Telefonnummer 0531-244 41 16 über das komplexe Thema informieren. Am Telefon wird Kai Bursie, Experte auf diesem Gebiet und Regionalleiter des SoVD, die Fragen beantworten. Bei weiterem Beratungsbedarf können dann auch persönliche Gesprächstermine vereinbart werden. Anonym, also ohne Namensnennung, werden besonders interessante Gespräche dieser Telefonberatung anschließend am Freitag, den 1. November 2019, von 14-15 Uhr in der Radiosendung „SoVD-Regional“ auf Okerwelle 104,6 – zugleich per Livestream und App – ausgestrahlt. So können sich auch Interessierte, die während der Telefonberatung verhindert waren, informieren. Die offene Telefonberatung findet alle drei Monate zu verschiedenen Schwerpunktthemen statt.

Nur in Braunschweig leben knapp 20.000 schwerbehinderte Menschen – das ist fast jeder Zehnte. Die Dunkelziffer liegt noch höher. Der Anteil von Frauen und Männern ist nahezu gleich. Auch in der Region verhält es sich ähnlich. Ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 gilt man als schwerbehindert. 4.300 Menschen in Braunschweig haben sogar einen Grad der Behinderung von 100. Dabei ist Schwerbehindertenrecht ein komplexes Thema. Bei Betroffenen gibt es oft Unsicherheiten über Verfahrensabläufe, Nachteilsaugleiche und Merkzeichen. Diese Telefonberatung soll über die Rechte und Pflichten aufklären.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) vertritt die sozialpolitischen Interessen der gesetzlich Rentenversicherten, der gesetzlich Krankenversicherten sowie der pflegebedürftigen und der behinderten Menschen. Der Verband vertritt seine Mitglieder gegenüber Behörden und vor den Sozialgerichten. Rund 570.000 Mitglieder sind bundesweit im SoVD organisiert. Der Verband wurde 1917 als Kriegsopferverband gegründet.

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