Solaranlagen müssen bleiben

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Foto: Pixabay

Sie liefern zuverlässig sauberen Strom – doch nun droht vielen alten Solaranlagen das Aus, weil komplizierte Regelungen den Weiterbetrieb erschweren. Dagegen wehrt sich der Solarenergie-Förderverein auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact. Unterstützen Sie die Energiewende-Pionier*innen, denn für erfolgreichen Klimaschutz brauchen wir jede einzelne Anlage.

Seit Jahren sorgen Solaranlagen auf Hunderttausenden von Dächern für praktischen Klimaschutz – doch damit könnte bald Schluss sein. Die Betreiber*innen sollen sich künftig selbst darum kümmern, wie ihr Strom ins Netz kommt. Doch das ist kompliziert und teuer. Sie fühlen sich von der Bundesregierung allein gelassen. Kommt keine neue Regelung, werden viele ihre Solaranlage stilllegen – obwohl die noch jahrelang sauberen Strom liefern könnte.
„Das erschwert die Energiewende und den Klimaschutz“, warnt Klimaforscher Volker Quaschning.[1] Auf Twitter stellt er sich hinter den Solarenergie-Förderverein. Der hat bei WeAct eine Petition gestartet. Die Kernforderung: Es braucht eine sinnvolle Lösung für alte Solaranlagen – damit die weiter laufen und das Klima schützen können.
Ende Februar hat der Verein einen Termin im zuständigen Bundeswirtschaftsministerium – es geht um die Zukunft der Solarenergie. Wenn jetzt Tausende die Petition unterstützen, wird Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) einsehen: Wir benötigen schnell neue Regelungen, damit alte Solaranlagen weiter sauberen Strom produzieren. Machen auch Sie sich stark für Klimaschutz und Energiewende.
Klima schützen durch sauberen Strom aus Sonne, Wind und Wasser – dafür haben vor einer Generation die Wegbereiter*innen der Energiewende gekämpft. Und sie hatten einen Plan, wie wir Atom und Kohle durch erneuerbare Energien ersetzen können: Wer grünen Strom erzeugt, kann diesen problemlos ins Netz einspeisen – und wird dafür verlässlich bezahlt. Die rot-grüne Bundesregierung machte aus dieser Idee im Jahr 2000 das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und verhalf damit der Energiewende in Deutschland zum Durchbruch.
Das EEG machte Hunderttausende im ganzen Land zu Stromproduzent*innen. So auch Manfred Einerhand aus Soest: Vor 20 Jahren installierte er auf einer Schule eine Solaranlage, die seitdem zuverlässig Strom produziert. Damit könnte 2021 Schluss sein. Solarpioniere wie Einerhand bräuchten ab dann teure und komplexe Messgeräte und müssten ihren Strom selbst verkaufen. Einerhand ärgert sich: „Wenn sich nicht schnell was ändert, ist das das Aus für kleine Solaranlagen.“
Die Bundesregierung spricht viel vom Klimaschutz, lässt aber diejenigen allein, die schon seit Jahren die Energiewende vorantreiben. Bis 2033 sind die Betreiber*innen von mehr als einer Million Solaranlagen betroffen.[2] Gemeinsam müssen wir Wirtschaftsminister Altmaier klarmachen: Wir brauchen mehr Solaranlagen – nicht weniger. Unterschreiben Sie jetzt die WeAct-Petition des Solarenergie-Fördervereins und stärken Sie den Anlagenbetreiber*innen den Rücken.

Diese Petition wurde auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact. Da viele Campact-Aktive diese Petition unterstützen, möchten wir Sie mit dieser E-Mail gerne darauf hinweisen.

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