In eigener Sache – zu einem Leserkommentar von Dr. Gert Hoffmann

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Vor einiger Zeit habe ich auf dieser Seite in einer Glosse: „Spielkultur?“ berichtet, wie auf einem Forum zu Eintracht Braunschweig die leutselige, volksnahe Art des Vereinspräsidenten Glogowski in karnevalistisch fröhlicher Weise aufs Korn genommen wurde.

Gestern nun präsentierte Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann diese Glosse dem Rat der Stadt mit den folgenden Vorwürfen:
„Auf beiliegendem Beitrag der Webseite unser-braunschweig.de … wird der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt und jetzige Eintrachtpräsident Gerhard Glogowski in meines Erachtens schon nicht mehr „lustiger“ sondern schäbiger Weise attackiert (letzter Absatz insbesondere).“ … und sprach von: „verbalen Entgleisungen.“

Erstaunlich ist, dass das Oberhaupt der Verwaltung der Stadt Braunschweig Dr. Gert Hoffmann meint, die oben verlinkte Glosse zu einer Angelegenheit für den Rat machen zu müssen, zumal Wochen nachdem sie geschrieben war, am Tag der Entscheidung, an dem Herr Glogowski verkünden sollte, nicht mehr für das Amt des Vereinspräsidenten zur Verfügung zu stehen.

Es kann nicht Aufgabe des Rates sein, sich mit „menschlichen“ Zügen von Personen des öffentlichen Lebens auseinanderzusetzen, mit dem einzig möglichen Erfolg, solchen eher populär-sympathischen Zügen einen völlig überhöhten Stellenwert zuzuschreiben und Herrn Glogowski dadurch erst ernsthaft in seiner Persönlichkeit zu beschädigen.

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