HelferInnen gesucht für Krötenwanderung am Ohefeld

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Kröten im Doppelpack auf einer Strasse Foto: Pixabay

Der Winter neigt sich dem Ende entgegen, die ersten warmen Frühlingstage locken uns nach draußen – so geht es auch den Amphibien. Sie beginnen ihre alljährliche Wanderung vom Winterquartier – meistens ist das im Wald- oder Gartenboden – zu ihren Laichgewässern im zeitigen Frühjahr bei Temperaturen um die 5 °C, wenn die Tage länger werden und es feucht genug ist. Manch einer geht auch schon früher los!

Alle Amphibien sind gefährdet, so auch der Teichfrosch. Foto: Uwe Meier


Unser Krötenwechsel am Ohefeld liegt in der Nähe des Dowesees, gegenüber der Überschwemmungsflächen der Schunteraue. Hier zieht es unsere Amphibien zu den zahlreichen Tümpeln und zum Regenrückhaltebecken, denn dort sind sie geschlüpft und dort werden sie wieder
ablaichen – wenn sie nicht überfahren werden.

Es gibt auch zahlreiche Amphibien auf dem Weg aus dem Wald hinüber zum Dowesee. Die haben zwar keine große Straße zu überqueren, haben aber trotzdem einen Weg vor sich, auf dem leider auch viele Tiere zu Tode kommen. Der Weg am Schulgarten wird im Dunkeln von Radfahrern und gelegentlich auch von Autos benutzt, sodass es leider doch dutzende tote Kröten auf der Strecke gibt. Im Morgengrauenist das Krötenmassaker dann zu besichtigen.

Wie jedes Jahr suchen wir noch HelferInnen für unseren Krötenwechsel am Ohefeld. Wir suchen für die Morgenstunden und auch für abends in der Dunkelheit! Wir betreuen „unseren“ Krötenwechsel jetzt seit 20 Jahren und ich würde mich sehr freuen, wenn junge Leute nachrücken würden!

Wir haben im Jahr 2002 mit 252 Amphibien (Kröten, Frösche, Molche) begonnen, nachdem wirsehr viele tot gefahrene Kröten und Frösche auf der Straße vorgefunden hatten, und so begannen wir mit dem NABU unsere Arbeit – Jahr für Jahr, bei Wind und Wetter, 4-6 Wochen im zeitigen Frühjahr .

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