Fridays for Future war bei Nordzucker in Braunschweig

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Pressemitteilung von Fridays for Future Niedersachsen

Fridays for Future Niedersachsen hat sich heute am 09.01. mit Nordzucker in Braunschweig getroffen. Nordzucker betreibt Kohlekraftwerke und setzt weiterhin auf fossile Energieträger, wobei hingegen der Anteil an erneuerbaren Energien verschwindend gering ist. Wir fordern, dass das Unternehmen bis 2025 in Deutschland und bis 2030 weltweit aus der Kohle aussteigt. Zudem muss Nordzucker bis 2030 in Deutschland und bis 2035 weltweit CO2 neutral produzieren. Hinzu kommt, dass diese Schritte sozial verträglich und transparent gestaltet werden müssen.

Laut eigenen Angaben des Unternehmens gäbe es bereits die technischen Möglichkeiten für eine CO2 neutrale Produktion. Eine schnelle Umstellung sei aber aus ökonomischer Sichtweise nicht tragbar. Der Zuckermarkt sei hart umkämpft und nachhaltiger Zucker würde nicht extra entlohnt werden. Nur mit höheren CO2 Preisen und gleichenRahmenbedingungen für alle,könne die Umstellunglaut Nordzuckerauf erneuerbare Energien wirtschaftlich sein.

Wir bleiben weiterhin in Kontakt und planen einen Folgetermin für April/Mai. Die Bereitschaft zum Handeln seitens Nordzucker ist vorhanden, trotzdem sind die Ziele für uns viel zu unambitioniert. Eine Klimaneutralität bis 2050 ist viel zu spät und für die kommenden Generationen nicht tragbar. Deswegen fordern wir weiterhin, dass Nordzucker bis 2035 komplett auf erneuerbare Energien umgestiegen ist.

Bei dem kommenden Termin wollen wir Strategien zur Umsetzung besprechen. Unser Fokus liegt darauf, dass wir Lösungen und nicht immer wieder Rechtfertigungen finden.

„Wir werden nicht akzeptieren, dass ökonomische Interessen die Grundlagen für kommende Generationen zerstören. Ein Handeln ist auf allen Seiten dringend notwendig! Halbherzige und mutlose Schritte in die CO2 Neutralität werden uns nicht retten.“

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