Der Mutant ist unter uns – weitermachen wie bisher geht nicht

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Bekannte Virusträger, die Fledermaus Foto: Uwe Meier

Das Virus zwingt uns zu einem klaren Blick auf die Infektionssituation. Natürlich ist der „britische“ Mutant längst unter uns. Das wird nur politisch ungern diskutiert. Es gibt keinen epidemiologischen belastbaren Grund zu vermuten, dass er nicht bei uns ist. Trotz Lockdown steigen die Infektionszahlen außergewöhnlich rasch. Ich bin mir sicher, dass die beschlossenen Maßnahmen nicht ausreichend sind, die Virusmutante ist infektiöser, zu viele Kontakte sind noch möglich und außerdem ist der dramatische Ernst der Situation in Bevölkerung noch nicht angekommen. (siehe Schneeurlauber im Harz und Sauerland)

Dass wir mit dem Virus leben lernen müssen, ist in der Bevölkerung ebenfalls noch nicht angekommen. Wie schnell die Viruserkrankung Corona wieder ausbrechen kann ist im Moment in China erkennbar. (https://www.tagesschau.de/ausland/corona-china-147.html). Das wird auch bei uns möglich sein, wenn wir glauben Covid 19 getilgt zu haben. Nichts ist getilgt, auch nicht mit einer Impfung. Glauben wir bitte nicht, dass die Impfung uns langfristig retten wird, wenn wir weiter gegen die Natur handeln. Was wir brauchen ist ein Präventionskonzept, das auf ein anderes Wirtschaften hinaus läuft, das nicht das Kapital in den Mittelpunkt des menschlichen Handelns stellt sondern die Überlebenssicherheit des Menschen. Der Braunschweig-Spiegel ist schon mehrfach darauf eingegangen. Siehe hier „Der Markt machts nicht…

Es lauern schon weitere Pandemien“ schreibt der Biologe und Experte für neuartige Infektionskrankheiten Peter Daszak. Das ist richtig, und sie lauern deshalb, weil wir uns nur bedingt an wissenschaftlicher Erkenntnis orientieren. Nämlich nur dann, wenn wir damit Geld verdienen können und/oder es für uns bequem ist. Das wird sich ändern müssen. Und wenn wir die notwendigen Veränderungen nicht gestalten, dann werden wir gestaltet.

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