7 + 1 Fragen an: Jeanie Henke & Jonas Kolb

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1. Wer seid Ihr? Beschreibt Euch in einem Satz!

Jeanie: Ich denke die Bezeichnung 'introvertierte Träumerin' wird mir am ehesten gerecht.

Jonas: Ich drücke mir mal das Zertifikat 'verbaler Brandstifter' auf, das müsste es grob beschreiben.


2. Warum lohnt es sich, eine Lesung von Euch zu besuchen?

Jeanie: Meine still anmutenden Texte laden eher zum stummen Lesen in abgeschiedener Atmosphäre ein, wo das Tempo nicht fremdbestimmt ist und die obsessiven Themen meiner Stücke somit greifbarer werden. Ich bin überzeugt, bei Lesungen ginge ein Teil der Magie verloren. Abgesehen davon bin ich aufgrund einer gewissen sozialen Scheu nicht unbedingt prädestiniert für öffentliche Veranstaltungen und möchte Jonas an dieser Stelle herzlich danken, dass er in diesem Punkt so viel Verständnis für mich aufbringt.

Jonas: Es lohnt sich immer deshalb, weil die Lesungen sehr weit weg von Klischee sind und sie weder diese "Wasserglas-und-Leselampen"-Atmosphäre noch die Peinlichkeit eines Poetry-Slams mit sich bringen. Jede Lesung läuft unter einem anderen Konzept, bekommt Visualisierung und erlebt Weltpremieren, da wird nicht einfach ein Programm abgespielt, da bekommt man was geboten, das sage ich dir! Außerdem kann man unser umfangreiches Verlagsportfolio am Büchertisch erstehen und signieren lassen, das ist doch was. Im Prinzip mache ich Lesungen aber auch nur aus finanziellen Gründen und wegen der Groupies.

7 + 1 Fragen an: Jana Behr

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1. Wer bist Du? Beschreib Dich in einem Satz!

Mein Name ist Jana Behr. Ich fotografiere seit 2005 und bin Naturfotografin aus Leidenschaft.

 

2. Warum lohnt es sich, eine Ausstellung von Dir zu besuchen?

Ich zeige die Natur um uns herum, wie die meisten sie sonst nicht wahrnehmen. Nebel- bzw. Lichtstimmungen im Sommer gibt es in der Zeit, in der die meisten von uns noch friedlich im Bett liegen.

Mit einer Ausstellung möchte ich den Menschen den Zauber der Natur näher bringen und zeigen, dass es sich lohnt, auch mal ein wenig früher aufzustehen und sich verzaubern zu lassen.

Foto: Ausstellung von Lucie Biloshytskyy im Kunstverein Jahnstraße

Braunschweig braucht Wächterhäuser!

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Die Kulturpolitik in Braunschweig steht zur Zeit vor drei großen Herausforderungen:

1) Musiker sind auf der Suche nach Proberäumen. Besonders Musiker über 25 Jahre suchen dringend Räume, da die Proberäume im Jugendzentrum B58 nur an junge Musiker vermietet werden.

2) Viele Künstler sind auf der Suche nach einem günstigen Atelier und Räumen für Ausstellungen.

3) Viele Existenzgründer sind auf der Suche nach günstigen Räumen, um ihre selbständigen Tätigkeit auszuleben. Besonders junge Designer suchen Co-Working-Spaces, bei denen sie sich gegenseitig unterstützen können.

Und auch die BBG steht vor einer großen Herausforderung:

In der Jahnstraße stehen drei komplette Häuser seit einigen Jahren leer, mit denen die BBG nichts anzufangen weiß. Eine Komplettsanierung wäre zu teuer, weil die Häuser in einem schlechten Zustand sind. Die Häuser abzureißen und neu aufzubauen lohnt sich auch nicht, weil die Wohnlage in der Nähe der Autobahn nicht sonderlich gut ist.

Die Braunschweiger EntwicklungsRunde Neues Denken (B.E.R.N.D.) hat letztes Wochenende getagt und eine Lösung für beide Herausforderungen gefunden:

Braunschweig braucht Wächterhäuser!

Einladung zur Wiedereröffnung des kleinsten Industriemuseums der Welt

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Foto: Robert Heuer

Die DGB-Region SüdOstNiedersachsen sowie das Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte möchten sie hiermit sehr herzlich zur Wiedereröffnung des kleinsten Industriemuseums der Welt einladen. Die Veranstaltung findet statt: am Dienstag, den 27. November 2012 um 11.00 Uhr bei AntiRost Braunschweig, Kramerstraße 9a, 38122 Braunschweig.

7 + 1 Fragen an: Just a Pilgrim

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1. Wer seid Ihr? Beschreibt Euch in einem Satz!

Just a Pilgrim ist eine klassische Band mit Gesang, Gitarren, Bass und Schlagzeug. Wenn wir uns für ein Genre festlegen müssten, würde man uns unter Pop/Rock/Folk finden.


2. Warum lohnt es sich, ein Konzert von Euch zu besuchen?

Uns berührt die Musik. Wir haben Spaß mit dem, was wir machen, und das merkt man, wenn man auf einem unserer Konzerte ist. Es geht uns nicht ums Tanzen und überladene Songs. Unser Sound ist sehr eingängig, man hört zu und ist entspannt.

BIBS-Teilerfolg: Kulturentwicklungsplan auf den Weg gebracht!

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Fast zehn Jahre ist es mittlerweile her, dass sich die Stadt Braunschweig erstmals daran gemacht hatte, einen Kulturentwicklungsplan (KEP) zu erarbeiten. Leider war er bis zum jüngsten Tage weder fertiggestellt noch veröffentlicht worden. Zur Sitzung des Kulturausschusses am 23.11.2012 hat die BIBS-Fraktion deshalb einen Antrag eingebracht, mit dem die Verwaltung beauftragt werden soll, den alten KEP endlich zu veröffentlichen und zusammen mit den Kulturschaffenden und den Kulturinstitutionen der Stadt einen neuen KEP zu erstellen.

Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs bringt für die BIBS-Fraktion den Antrag im Ausschuss ein und betont, dass der Kernpunkt des Ansinnens der BIBS-Fraktion „das Anschieben eines Prozesses“ sei. Für die anderen Fraktionen im Ausschuss, die bereits beim ersten Anlauf zum KEP im Jahre 2002 involviert waren und das Thema danach über all die Jahre "verschlafen" haben, kommt der BIBS-Antrag knapp ein Jahrzehnt später aber trotzdem noch zu schnell daher. Das Thema sei zwar richtig und wichtig, so der Grundtenor im Ausschuss bei CDU, SPD und Grünen, der BIBS-Antrag passe aber zeitlich nicht. „Verfrüht“, nennt ihn die Grüne Andrea Stahl - die Initiative der BIBS sei prinzipiell gut, die Verwaltung habe aber derzeit „andere Projekte vor der Brust.“ So eine Sache wie einen Kulturentwicklungsplan müsse man „auf lange Sicht“ angehen, „ohne gedrängte Zeitschiene.“

Thünen-Institut: Wissenschaft erleben

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Die Land und Forstwirtschaft steht zu Recht im Mittelpunkt der Diskussion in der Öffentlichkeit. Schließlich geht es um die Ernährung des Menschen und um die Generationenvorsorge - also um Nachhaltigkeit. Diese ist nicht nur eine naturwissenschaftliche oder agrarwirtschaftliche Herausforderung, sondern vor allem eine moralische.

Musikveranstaltungen

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15.12.2012

Bigband der TU

Britta Rex Quartett

Braunschweiger Zeitung, Alte Rotation, Eingang Mittelweg

20.00 Uhr

Eintritt: 16, --

(Foto: TU , Geza, Axel und Geza)

 JAZZTRONAUTS – ACROSS THE UNIVERSE

Leserbrief von Achim Schlesinger “Der Bürger ist machtlos”

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Zum Leserbrief von Achim Schlesinger “Der Bürger ist machtlos” in der Braunschweiger Zeitung vom 13.11.12. Dieser Leserbrief ist in der BZ nicht berücksichtigt worden...

1913: Was mit unseren Steuergeldern bezahlt werden soll – und was nicht

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Was mit unseren Steuergeldern bezahlt werden soll - und was nicht

Zur Sitzung des Kulturausschusses am 23. 11. 2012

Der Vorwurf, den man Stölzls Konzept gemacht hatte: es sei „dürftig“ gewese (siehe auch B-S), muss bei den Verantwortlichen in der Verwaltung gesessen haben. Nun revanchierte sich die Stadt mit einem mehr als opulenten Programm, in das alles, aber auch alles hineingesteckt und gestopft wurde, was sich auch nur entfernt auf „Herzogtum Braunschweig“ reimte. Frau Pöppelmann vom Landesmuseum trug vor – oder vielmehr: ließ vortragen, welche Köstlichkeiten vom nächsten Jahr an auf uns warten. Denn schließlich will der Bürger, Hoffmanns Spar-Tiraden im Ohr, wissen, was mit seinen 1,2 Millionen Euro gemacht werden soll.

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