Grüner OB-Kandidat gratuliert den beiden Stichwahlkandidaten und dankt seinem Team und allen Unterstützer*innen
Michael Walther hat bei der Oberbürgermeisterwahl in Braunschweig die Stichwahl verpasst. Nach dem vorläufigen Zwischenergebnis erreicht er vorraussichtlich Platz 3. In die Stichwahl ziehen Amtsinhaber Thorsten Kornblum (SPD) und Maximilian Pohler (CDU) ein.
„Natürlich hätte ich mir ein anderes Ergebnis gewünscht. Ich bin angetreten, weil ich überzeugt bin, dass Braunschweig neue Impulse, klare Entscheidungen und eine Politik braucht, die Zukunft konkret gestaltet. Für die Stichwahl hat es heute nicht gereicht. Das respektiere ich.“ sagt Walther.
Den beiden Kandidaten gratuliert Walther zum Einzug in die Stichwahl: „Ich wünsche beiden einen fairen und engagierten weiteren Wahlkampf.“
Besonders dankbar zeigt sich Walther gegenüber seinem Team und den vielen Menschen, die seine Kandidatur unterstützt haben: „Was die Braunschweiger Grünen in diesem Wahlkampf auf die Beine gestellt haben, macht mich unglaublich stolz. Viele haben plakatiert, Flyer verteilt, Veranstaltungen organisiert, an Haustüren geklingelt, diskutiert und viel ihrer Freizeit investiert. Das war eine enorme Gemeinschaftsleistung. Dafür kann ich gar nicht genug Danke sagen.“
Auch den Wähler*innen, die ihm ihre Stimme gegeben haben, dankt Walther ausdrücklich. Ihr Vertrauen sei für ihn Verpflichtung, sich weiter für seine politischen Ziele einzusetzen: „Unsere Ideen verschwinden nicht mit einem Wahlergebnis. Eine moderne Verwaltung, bezahlbares Wohnen, eine starke und zukunftsfähige Wirtschaft, bessere regionale Mobilität sowie ein weltoffenes und vielfältiges Braunschweig bleiben wichtige Aufgaben.“
„Unterschiedliche politische Positionen gehören zur Demokratie. Wir müssen sie hören, diskutieren und auch streitig austragen können. Was dabei immer bleiben muss, ist der Respekt voreinander. Das starke Abschneiden der AfD in vielen Teilen unserer Stadt besorgt mich. Umso wichtiger ist es, dass wir wieder mehr Menschen für demokratische Ideen, Beteiligung und konkrete Lösungen gewinnen. Demokratie muss zeigen, dass sie zuhört, handelt und das Leben vor Ort verbessern kann.“
„Braunschweig ist meine Heimat. Hier bin ich geboren und aufgewachsen, hier habe ich viele Jahre gearbeitet und hier liegt mir unglaublich viel am Herzen. Das wird sich nicht ändern. Beruflich werde ich nun meine Aufgabe im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen wieder aufnehmen. Ich bin dankbar für diesen Wahlkampf, für jedes Gespräch und für jeden Menschen, der diesen Weg mit mir gegangen ist.“
Walther abschließend: „Braunschweig kann Zukunft. Für alle. Daran glaube ich heute genauso wie vor diesem Wahlkampf.“
Michael Walther

























