Zwischen Lützerath und dem Tagebau Garzweiler verläuft die 1,5 Grad-Grenze

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Lützerath und der Tagebau Garzweiler. Screenshot aus dem Video mit Eckardt Heukamp

Der Kohlekonzern RWE plant sehr bald, schon in diesem Herbst, Lützerath und weitere Dörfer am Tagebau Garzweiler für den Kohleabbau zu zerstören. Die meisten Dorfbewohner haben ihr Haus an RWE verkauft. Der Bauer und Dorfbewohner Eckardt Heukamp will nicht freiwillig weichen und wehrt sich. Er ist damit medienpräsent geworden, siehe Video.

Rings um seinen Hof und die verbliebenen Gebäude in Lützerath ist in den vergangenen Wochen und Monaten eine große Protestbewegung entstanden. Klimagruppen protestieren gegen die Zerstörung unter dem Motto

Vor Lützerath verläuft die 1,5 Grad Grenze!

Denn um die Ziele des Pariser Klimaabkommens noch einhalten zu können, muss das Dorf stehen bleiben und die Kohle in der Erde bleiben. Das bestätigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

Lützerath und das 1,5 Grad Ziel brauchen jetzt deine und Ihre Hilfe!

Komm am Wochenende nach Lützerath zum Unräumbarfestival (29.10. bis 05.11.) und/oder zur großen Demo am Sonntag, den 31.10., die Greenpeace gemeinsam mit Fridays for Future und Alle Dörfer bleiben organisieren. Die Demo startet um 12:00 Uhr in Lützerath. Von den Bahnhöfen in Erkelenz und Hochneukirch wird es Shuttlebusse geben, um zum Aktionsort zu gelangen. Weitere Infos zur Demo und zum Festival gibt es unten im Link.

Zeige deine Solidarität mit den Aktivist:innen vor Ort und allen Betroffen im Rheinland und teile Soli-Botschaften aus deiner Stadt über Social Media. Mach online und offline auf die Protestbewegung aufmerksam, denn sie braucht den Rückhalt aus der Gesellschaft, um RWE zu stoppen. Mehr Infos und ein Briefing wie das geht gibt es hier.

Unterschreibe den Eil-Appell von Greenpeace an die zukünftigen Parteien der Ampelkoalition und rufe Freund:innen, Verwandte und deine Follower:innen dazu auf, ebenfalls mit uns ein sofortiges Abriss-Moratorium zu fordern, alles dazu gibt es hier.

Kommt am Wochenende und danach nach Lützerath, setzt euch ein!

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