Tschüss Google!

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Wer im Netz unterwegs ist und recherchieren möchte, und seien es nur Kochrezepte, ist auf Suchmaschinen zwingend angewiesen. Platzhirsch – und mit riesigem Vorsprung Marktführer – ist hierbei Google. Rund 94 Prozent aller Deutschen haben Ende 2019 Google als Suchmaschine benutzt.

Diese Monopolstellung von Google ist keineswegs unproblematisch, verleiht sie doch dem Konzern eine enorme Machtfülle. Und die stützt sich auf die kaum mehr vorstellbaren Datenmengen, die von Google gesammelt, archiviert, ausgewertet, mit weiteren Daten aus anderen Anwendungen verknüpft und dann vermarktet werden. Jede Suchanfrage, jede IP-Adresse wird gespeichert und verwertet. Datenschutz ist da eher hinderlich und spielt eben auch nur eine untergeordnete Rolle.

In einem ganz persönlichen Beitrag beschreibt der Journalist und Autor Ulf Schleth in der taz, warum er sich jetzt von Google getrennt hat und warum es auch gut ohne Google geht. Dort heißt es:

Google hatte sich tief in mein Privatleben gefressen. Jetzt habe ich mich getrennt – und nutze digitale Produkte, die mich nicht ausspionieren. Tschüss Google!“ Zum taz-Beitrag.

Wer Alternativen für die Google-Suche kennenlernen möchte, wird z.B. in einer Zusammenstellung von Digital Courage fündig, in der insbesondere das Thema Datenschutz einen breiten Raum einnimmt. Hierin wird auch erklärt, warum die Nutzung von Google in besonderem Maße problematisch ist. Aber auch bei der Suche nach Alternativen für andere Anwendungen von Google (Google Mail, Google Maps, …) bietet Digital Courage entsprechende Unterstützung.

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