Studie: Braunschweig würde von einem bundesweiten Mietendeckel profitieren

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Victor Perli. Foto: Achim Meyer-Heithuis

Von Victor Perli, MdB DIE LINKE.

Ein bundesweiter Mietendeckel würde die Mieterinnen und Mieter in Braunschweig entlasten. Zu diesem Schluss kommt eine von der LINKEN im Bundestag in Auftrag gegebene und in der vergangenen Woche vorgestellte Studie, die vom Stadtsoziologen Andrej Holm (Humboldt-Universität zu Berlin) und vom Fachanwalt für Mietrecht Benjamin Raabe verfasst wurde. Die Studie untersucht anhand von 42 Großstädten, wie stark bundesweit Mieterhaushalte von einem Mietendeckel profitieren würden und legt ein Konzept zur Umsetzung der Kernforderungen des Berliner Mietendeckels – Mietenstopp, Mietobergrenzen und Mietsenkung – vor. In Braunschweig würde ein Mietenstopp gelten. Die Mieten dürfen dann nicht über einen Inflationsausgleich hinaus steigen.

„Braunschweig zählt laut Studie zu den Städten mit einem angespannten Wohnungsmarkt. Eine Anfrage von mir zeigt, dass sich die Mieten in Braunschweig im letzten Jahrzehnt um 57,4 Prozent auf 8,49 Euro pro Quadratmeter erhöht haben. Ein klares Zeichen, dass die von CDU und SPD so hochgelobte Mietpreisbremse gescheitert ist“, tadelt der niedersächsischen Bundestagsabgeordneten Victor Perli.

Perli schließt sich den Forderungen nach einem bundesweiten Mietenstopp an: „Ein bundesweiter Mietendeckel würde viele Familien, Rentner, Alleinerziehende, Azubis, Studenten und auch viele Durchschnittsverdiener in Braunschweig die Sorge nehmen, in den nächsten Jahren ihr Zuhause zu verlieren, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können. Wir brauchen endlichen einen grundlegenden Wandel in der Wohnungsmarktpolitik!“

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