Starkes Zeichen für eine „solidarische Stadt für eine solidarische Welt“

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Von Angelika Schwarz, Bündnis gegen Rechts Braunschweig

Am Samstag, 02.03.2024, folgten rund 5000 – in der Spitze bis zu 7000 – Menschen unserem Demonstrationsaufruf unter dem Motto „Eine solidarische Stadt für eine solidarische Welt“. Gemeinsam setzten wir ein starkes zivilgesellschaftliches Zeichen gegen rechte Bedrohungen und für einen antifaschistischen Grundkonsens.

Bereits an den unterschiedlichen Sternmärschen zur Hauptkundgebung auf dem Schlossplatz beteiligten sich vom Johannes-Selenka-Platz rund 300, von der Pockelsstraße 400 und von der Stadthalle 300 Menschen.

Auf dem Schlossplatz und bei einer Zwischenkundgebung auf dem Kohlmarkt verdeutlichten zahlreiche Redner*innen aus dem breiten zivilgesellschaftlichen Spektrum, was eine solidarische Stadt für sie bedeutet.

Klaus Burckhardt betont für das Bündnis gegen Rechts: „Eine solidarische Stadt misst sich nicht an Worten, sondern muss sich an Taten messen lassen. Nur wenn sich vulnerable Gruppen hier sicher fühlen, nur wenn der Schutz von Geflüchteten und Asylsuchenden gewährleistet ist, kann davon mit Fug und Recht gesprochen werden. Es wird nicht gelingen, solange solche Spielräume eingeengt werden und rechtsextreme und rechtspopulistische Positionen zunehmend die Medienlandschaft und Politik prägen. Hass und Hetze verengen Herz und Hirn, eine bunte und offene Gesellschaft weitet den Blick. Darauf setzen wir!“

Wir rufen alle Gruppen, Einrichtungen und Nachbarschaften dazu auf, sich zusammenzuschließen und mit uns gemeinsam für eine solidarische Zukunft zu kämpfen. Wir dürfen uns nicht spalten lassen und müssen antifaschistische, offene und demokratische Grundsätze leben. Es gibt viel zu tun – gehen wir’s an!

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