Konrad-Koch-Film ist angelaufen: Interview mit Johannes v. Grone, Hannover, 11 Jahre

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Johannes v. Grone ist dieses Wochenende zu Besuch in Braunschweig und hat den Film „Der ganz große Traum“ gesehen. Braunschweig-spiegel.de hat Johannes v. Grone dazu interviewt.

BS: Johannes, hast Du vor Deinem Besuch in Braunschweig schon mal was von Konrad Koch und dem Film gehört?

J: In Hannover ist Konrad Koch unbekannt, aber ich als Fußball-Fan habe den Namen schon mal gehört. Vom Film habe ich erst gestern in Braunschweig erfahren.

BS: Hat Dir der Film gefallen?

J: Ja, er war gut gespielt von allen Personen. Konrad Koch als Lehrer war gut besetzt; er hat den Kindern das Sprechen in Englisch und das Fussballspielen schmackhaft gemacht. Konrad Koch war so dargestellt, wie man sich auch heute einen guten Lehrer wünscht.

Von den Schülern hat mir der kleine Joost, der einzige in der Klasse, der aus ärmlichen Verhältnissen kam, besonders gefallen. Und auch der pummelige Junge, Otto, war cool; der wirkte erst etwas trottelig verschlafen. Er ist mit dem Fussballspiel aufgewacht, er ist initiativ geworden und hat in der Firma seines Vaters, in der Medizinbälle hergestellt wurden, heimlich Fußbälle produziert. Er ist geschäftstüchtig geworden.

BS: Gibt es Filmszenen, die Dich besonders angesprochen haben?

J: Ja, die Szene, in der Konrad Koch lächelnd in das Klassenzimmer kommt und einen freundlicheren Umgang mit den Schülern praktiziert – ganz im Gegensatz zu seinen Lehrerkollegen. Der Film spielt ja im Jahr 1874, also in einer Zeit, in der Schüler normalerweise mit strenger Disziplin, in Anlehnung an den militärischen Drill, erzogen wurden.

Eine andere Szene, die mir besonders gefallen hat, ist das Fussballmatch, in dem die Schüler des Martino-Katharineums gegen eine englische Schulklassen antreten, die in Braunschweig zu Besuch ist. Durch diese Begegnung wird die Bevölkerung erstmals auf das Fußballspiel aufmerksam; der Funke vom Spiel springt auf die anfangs größtenteils skeptischen Zuschauer über und selbst die spröde kaiserliche Kommission kann ihre Vorbehalte aufgeben.

BS: Würdest Du Deinen Freunden den Besuch dieses Films empfehlen?

J: Ja, ich werde den Film weiter empfehlen. Aber für diejenigen, die nicht wie ich Oma und Opa in Braunschweig besuchen können, wäre es schön, wenn der Film auch in Hannover gezeigt werden könnte.

BS: Johannes, ich danke Dir für das Interview.

 

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