Justitia et Pax: Die Ächtung der Atomwaffen

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Positionspapier der Deutschen Kommission „Justitia et Pax“: Die Ächtung der Atomwaffen als Beginn nuklearer Abrüstung

Die Deutschen Kommission „Justitia et Pax“ hat sich wiederholt mit ethischen und politischen Fragen der nuklearen (Ab-)Rüstung beschäftigt. Im Juni 2019 hat die Kommission ein Positionspapier veröffentlicht, in dem eine Ächtung von Atomwaffen gefordert wird. Sie reagiert damit auf die aktuellen politischen Entwicklungen. (um)

Pressemitteilung: Der Vorstand der Deutschen Kommission Justitia et Pax veröffentlicht eine Erklärung zur umfassenden Ächtung von Atomwaffen. In einem intensiven Reflexionsprozess hat die Deutsche Kommission Justitia et Pax die Erfahrungen jahrzehntelanger Atomwaffen-politik, gegenwärtige Entwicklungen internationaler Politik und die Argumente Für und Wider Atomwaffen kritisch geprüft. Vor dem Hintergrund der katholischen Friedenslehre und der Haltung der Katholischen Kirche zu Atomwaffen kommt sie zu dem Schluss, dass weder der Besitz noch der Einsatz von Atomwaffen ethisch oder politisch zu rechtfertigen sei. Mit dieser Position unterstützt die Kommission die aktuellen Initiativen zu einer vollumfänglichen Ächtung der Atomwaffen. Außerdem versteht sich diese Erklärung als Beitrag zu einer notwendigen nationalen und internationalen Diskussion über die Ächtung von Atomwaffen, die den ersten wichtigen Schritt für die nukleare Abrüstung markiert. Nachfolgend finden Sie die Erklärung im Wortlaut, die sich als Zusammenfassung eines umfangreicheren Positionspapiers versteht.

Die Veröffentlichung ist eine pointierte Stellungnahme mit politischem Streitwert, die vom Papst Franziskus mit getragen wird. (um)

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