Bus zur #unteilbar-Demo am 24.08.19 in Dresden

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Das Bündnis läuft sich warm, um erneut ein starkes Zeichen für die solidarische Gesellschaft zu setzen. Unser Anliegen ist aktueller denn je: Die bevorstehenden Landtagswahlen in mehreren Bundesländern werden zur Nagelprobe für die
Demokratie.

#unteilbar ist es gelungen, sich über alle Unterschiede hinweg auf grundlegende gemeinsame Werte und Forderungen zu verständigen. Diese Stärke werden wir auch 2019 nutzen – gemeinsam getragen vom unermüdlichen Engagement der Menschen und Organisationen, die bereits 2018 in Berlin eine Viertelmillion

Menschen auf die Straße gebracht haben und zahlreichen #unteilbar-Aktiven,
Organisationen und Initiativen aus und in Sachsen. 24.8. Demo in Dresden – das
nächste große Ding.

Die Landtagswahlen in Sachsen haben bundesweite Bedeutung für die Auseinandersetzung um den Rechtsruck. Es ist zu befürchten, dass Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit weiter salonfähig gemacht werden. Eine Regierungsbeteiligung der AfD kann nicht mehr ausgeschlossen werden. #unteilbar stellt sich dem entgegen und ruft zur bundesweiten Großdemonstration am 24. August in Dresden auf. Eine Woche vor
den Wahlen macht das Bündnis die offene, solidarische Gesellschaft sichtbar und zeigt:
Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollen. Unsere Vielfalt ist unsere Stärke!

Busfahrt ab BS: Start 7:20 Uhr am ZOB, Berliner Platz
Busfahrkarten gibt es für 25 € im GuMo-Buchladen, Bültenweg 87


Sachsen, Berlin – bundesweit! Vor einigen Wochen hat sich #unteilbar Sachsen gegründet, um zusammen mit den bundesweiten Bündnispartner/innen zu mobilisieren – mit Flyer- und Plakataktionen sowie Rede- und Diskussionsbeiträgen bei Veranstaltungen. Unser gemeinsames Ziel: Zehntausende Menschen gehen am 24. August in Dresden für Solidarität, Gleichberechtigung, Demokratie, Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe auf die Straße. #unteilbar ist Hoffnung und Aufbruch!

Bündnisaufruf Sachsen Mehr als 300 Erstunterzeichnende sowie 150 weitere
Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen tragen den Aufruf des sächsischen #unteilbar-Bündnisses bereits mit. Seid dabei und setzt ein starkes Zeichen für Solidarität statt Ausgrenzung – aus Sachsen, Deutschland und weltweit! Aufruf unterzeichnen
Der Bus wird gesponsert von der BIBS – Bürgerinitiativen Braunschweig Eure
Unterstützung für die #unteilbar: Mitmachen – Spenden – Teilen

2 KOMMENTARE

  1. Was für ein großartiges Bündnis. Nur nach der Wiedervereinigung hat man sich bedeckt gehalten. Da wäre es angebracht gewesen, den Menschen im Osten zur Seite zu stehen. Es wollte ja niemand dieses marode Land auch nur mal ansehen, oder in einem runtergekommenen Hotel schlafen. Im Laufe der Jahre fühlte sich der Osten abgehängt. Das Verhältnis zueinander ist in den letzten Jahren schwieriger geworden und viele glauben, dass das Zusammenwachsen noch mindestens zwei Generationen dauern wird. Doch nun kommen die Erlöser „unteilbar“ und verkünden Hoffnung und Aufbruch.
    Nach dem Spektakel wird dann teilweise mit dem Sonderzug zurück gefahren und im Party-Wagen getanzt und gefeiert nach dem Motto: „Dann fährt man abends wohlgemut nach Haus und segnet Fried und Friedenzeiten.“

    Das Geld für die Feier sollte man lieber sammeln und der Frauenkirche spenden, denn die muß jedes Jahr für eine Woche geschlossen werden, damit die Vandalismusschäden beseitigt werden können.

  2. Interessant dazu ist auch folgender Artikel: Rasanter Strukturwandel- Jobwunder Ost
    „…Der ostdeutsche Arbeitsmarkt erlitt nach der Wiedervereinigung einen brutalen Niedergang – und blieb 20 Jahre trostlos. Doch nun geht die Arbeitslosigkeit zurück. Was ist geschehen?…“:
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitsmarkt-im-osten-30-jahre-nach-dem-mauerfall-das-jobwunder-a-1276242.html
    Ein Bekannter von mir hat eine gut gehende Firma in Quedlinburg und findet dort keine Arbeitskräfte, weil die Arbeitslosenquote so niedrig ist.

    Ich denke, das große Problem sind die rechten Strukturen, die sich im „Land der Ahnungslosen“ gleich nach der Maueröffung etabliert haben-Freunde aus Cottbus haben gesagt, dass in der DDR so „das Land um Dresden“ genannt wurde, weil sie dort kein Westfernsehen schauen konnte, was alle die es konnten in der DDR verbotener Weise gemacht haben ;-).
    Dazu kann ich nur sagen: „…die AfD aus Protest wählen, ist es so, als ob man sein Auto in die Luft sprengt, um gegen die hohen Spritpreise zu protestieren.
    Ich denke, dass diese Veranstaltung ein positives Zeichen und letzendlich eine Stärkung der demokratischen Kräfte im ganzen Bundesgebiet ist- oder?

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