Dokumentationen zu „Ungesühnte Nazi-Justiz“

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Diese Justitia von Bodo Kampmann hat Fritz Bauer an der Staatsanwaltschaft Braunschweig anbringen lassen. Sie hat keine verbundenen Augen und hält Menschen in der Hand. Foto: Uwe Meier

Reinhard Strecker und seine Ausstellung „Ungesühnte Nazi-Justiz“ von 1959

Während 2018 noch ein SPD-Vorschlag für eine Gedenktafel zur Ausstellung in Berlin zur ungesühnten Nazi-Justiz von der CDU sowie den Grünen/ Bündnis 90 abgelehnt wurde, ist ein neuer ARTE-Bericht zu der Ausstellung entstanden, der von Studenten der Humboldt-Universität auf ihre Webseite gestellt wurde, nachdem er am 11.4.2020 aus der ARTE-Mediathek genommen wurde. Der Beitrag ist immer noch informativ (7 Min) und für den Schulunterricht geeignet.

Der Aufsatz zu Reinhard Strecker, seine Ausstellung und Fritz Bauer erscheint im Sommer 2020 Die Historikerin Kristina Meyer von der Universität Jena hat einen Beitrag zu Fritz Bauer und Reinhard Strecker verfasst, der im Sommer 2020 unter dem Titel „Fritz Bauer, die SPD und die ‚Ungesühnte Nazijustiz“ erscheinen wird.

Zum 90. Geburtstag von Helmut Kramer

Am 30.März 2020 wurde der streitbare Jurist Helmut Kramer aus Wolfenbüttel 90 Jahre alt. Er hatte u.a. das Verfahren von Fritz Bauer von 1965 gegen die Oberlandesgerichtspräsidenten und Generalstaatsanwälte wegen ihrer Beteiligung an der NS-Euthanasie wieder ins Bewusstsein gebracht und das Forum Justizgeschichte mitbegründet.

Anlässlich seines Geburtstages sollte ein Kolloquium im DGB-Haus Braunschweig am 28.März 2020 stattfinden, das aber wegen der Corona-Pandemie ausfiel. Es wird später nachgeholt. Weitere Infos auf seiner Webseite: http://www.justizgeschichte-aktuell.de

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