Führende Vertreter Deutschlands und der NATO setzen vieles daran, die Wahrnehmung und das Denken der Massen zu kontrollieren — mit Erfolg. Westliche Bündnisse wie die NATO oder die EU sind immer vorne mit dabei, wenn es darum geht, vor Desinformation zu warnen. Diese geht selbstredend immer von den anderen aus. Man selbst präsentiert sich mit weißer Weste und westlichen Werten — ganz anders als die Machthaber im Osten, allen voran Wladimir Putin. Bei genauerer Betrachtung stellt man ironischerweise fest, dass auch dieses Narrativ durch ein gehöriges Maß an Desinformation getragen wird. Russland sei nicht friedens- oder verhandlungsfähig, würde jedes Entgegenkommen als Schwäche interpretieren. Nicht durch Logik oder Beweise dringt das in die Köpfe der Menschen, sondern durch fortwährende Wiederholung.
von Wolfgang Bittner
Der Kampf um die Bedeutungshoheit ist in eine neue Phase eingetreten. Seit etwa 2020 gibt es ein Programm der NATO zur Kognitiven Kriegsführung, das heißt Informationskriegsführung, psychologische Operationen sowie psychologische Kriegsführung. Das angestrebte Ziel ist eine möglichst umfassende Manipulation der Wahrnehmung, was in den obrigkeitlichen Maßnahmen gegen angebliche Fake News und Desinformation oder russische Propaganda offenbar wird.
Der Propagandaforscher Jonas Tögel schreibt über Kognitive Kriegsführung:
„Der Kampf um die Köpfe der Menschen wird somit zu einer eigenen Kriegstechnik gemacht, mit dem erklärten Ziel, den Menschen selbst zu einem eigenständigen, offiziellen NATO-Kriegsschauplatz zu machen. Somit steht jeder Mensch zu jeder Zeit im Zentrum dieser hochmodernen, psychologischen Kriegsführung.“
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