Verbraucherzentralen nehmen Inkassokosten unter die Lupe
Wie hoch sind die Forderungen und wie setzen sie sich zusammen? Bereits 2015 werteten die Verbraucherzentralen über 1400 Fälle zu Inkassodiensten aus und überprüften, inwieweit die gesetzlichen Informationspflichten umgesetzt wurden. Ab dem 7. März 2016 stehen in einer weiteren Untersuchung nun die Höhe und Zusammensetzung der Inkassoforderungen im Fokus.
Inkassokosten in Höhe von 80 Euro für eine Forderung von 6 Cent, ist das berechtigt? Solche und ähnliche Fälle untersuchen die Verbraucherzentralen in einer bundesweiten gemeinsamen Aktion.
Vom 7. März bis zum 30. Juni 2016 gelangen alle Inkassofälle in die Auswertung, mit denen Verbraucher sich zur Beratung an die Verbraucherzentralen wenden. Aber auch ohne Beratung können Verbraucher ihre Inkasso-Schreiben in Kopie an die Verbraucherzentrale Niedersachsen senden.
Ferienbörse des Jugendrings Braunschweig für 2016 online
Wie jedes Jahr hat der Jugendring Braunschweig auch für 2016 wieder zahlreiche Freizeiten seiner Mitgliedsverbände, der Stadt Braunschweig sowie weiterer Anbieter in seiner Ferienbörse zusammengetragen. Die Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind vielfältig. Allein für die Sommerferien gibt es ca. 20 Freizeiten nach Spanien, Frankreich, Kroatien, Großbritannien, Holland, Dänemark, Österreich sowie innerhalb Deutschlands - darunter Zeltlager, Sprachferien, inklusive Kinderfreizeiten sowie Longboard- und Kanutouren. Aber auch für die Oster-, Pfingst-, Herbst- und Winterferien stehen viele spannende und interessante Fahrten zur Auswahl. Für unterschiedlichste Interessen und Altersgruppen ist etwas Passendes dabei.
Neinheisstneinheisst nein…
BIBS-Presseerklärung zum Rot-Grünen Kita-Entgeltmodell
"Die BIBS kann das von SPD und Grünen vorgelegte Modell vom Grundsatz her mittragen, da wir eine möglichst ausgeglichene Verteilung der Lasten auf alle Betreuungsformen (Krippe, Kita, Hort) für gerechter halten als eine einseitig extrem hohe Gebührenbelastung der Krippen-Eltern, um damit die Kita-Entgeltfreiheit zu sichern. Überzeugend ist ebenfalls, dass (nach den uns vorgelegten Berechnungen) die Durchschnittsfamilie bis zu einem Bruttoeinkommen von etwas unter 80.000.- Euro weniger zahlt als bisher (bezogen auf den Gesamtzeitraum Krippe, Kita, Hort).
Unseriöse Seniorenberater überrumpeln alte Menschen
Beim Sozialverband Deutschland (SoVD) mehren sich Beschwerden von Mitgliedern: Überall im Lande – auch in der Region Braunschweig – sind vermeintliche Seniorenberater unterwegs, die extrem aufdringlich Angebote von kommerziellen Partnern anpreisen. Obwohl Werbeanrufe zuhause verboten sind, werden auch Mitglieder des SoVD immer häufiger telefonisch überrumpelt. Die 1. Kreisvorsitzende Edda Schliepack macht deutlich: „Das sind nicht unsere Methoden. Senioren brauchen seriöse Beratung!“
SPD und Grüne legen Antrag zu Kita-Entgelten vor
Bratmann: „Eine sozial ausgewogene und gerecht verteilte Entgeltstaffel“ Antrag
Braunschweig. Als Alternative zum Verwaltungsvorschlag für eine Kita-Entgeltstaffel legen SPD und Grüne zur Ratssitzung am 15. März eine eigene Entgeltstaffel für Kindertagesstätten vor. Wie der SPD-Fraktionsvorsitzende Christoph Bratmann betont, standen bei der Erarbeitung des Alternativvorschlags drei Aspekte im Vordergrund:
- 1. Ein späterer Einstieg bei dem Elterneinkommen: Wer unter ca. 35.000 € brutto verdient, zahlt weder im Krippen- noch im Kindergartenbereich Entgelte.
- 2. Eine deutliche Absenkung der Entgelte auch bei den mittleren und höheren Einkommen.
- 3. Eine Übergangsregelung für Kindergartenkinder, für die bereits die bisherigen hohen Krippenentgelte gezahlt wurden.
SoVD BS zum Welttag der Kranken am 11.02.2016
Krankheit: 2,5 Jahre bis zum finanziellen Exitus!
Braunschweig. Zum „Welttag der Kranken“ am 11.02.2016 macht der SoVD-Braunschweig auf das hohe Armutsrisiko durch gesundheitliche Störungen aufmerksam. „Entwickelt sich eine Erkrankung chronisch und man bleibt über einen langen Zeitraum arbeitsunfähig, fällt man spätestens nach 2,5 Jahren in die Armutsfalle“ weiß Kai Bursie, Regionalleiter des SoVD von vielen Beratungsfällen des Sozialverbandes zu berichten. Und tatsächlich: Bei lang andauernder Arbeitsunfähigkeit erhält man ca. 1,5 Jahre Krankengeld. Danach hat man meistens noch Anspruch auf Arbeitslosengeld 1. Das gibt es dann in der Regel noch für längstens ein Jahr – quasi als Überbrückungsgeld zur Rente wegen Erwerbsminderung.
Stadtstraße Nord – Grüner Änderungsantrag zur PlUA-Sitzung am 10.02.2016
Solidaritätskundgebung „Freiheit für Philipp! Freie Fahrt für Alle“
Freitag, 12ter Februar 2016
10.00h bis 12.30h
vor dem Amtsgericht Braunschweig (Martinikirche 8)
U-Haft wegen Bahnfahren ohne Ticket!
Am 30ten Januar 2016 wurde unser Genosse Philipp im Rahmen einer Personalienkontrolle in Buir (Kerpen) von der Polizei festgenommen. Grund dafür war, dass gegen ihn ein offener Haftbefehl, ausgestellt vom Amtsgericht Braunschweig, vorlag. Er soll zu einem Prozesstermin im Oktober 2015 wegen „Erschleichung von Leistungen“, also Schwarzfahren, nicht erschienen sein. Es geht um eine Forderung der DB Vertriebs GmbH – der „erschlichene“ Fahrpreis: 20 Euro.































