Anti-Corona-Maßnahmen auf dem Prüfstand

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Kein Tag vergeht ohne Diskussion der Expertenmeinungen und kritischer Bewertung der Anti-Corona-Maßnahmen. Das ist gut so, war so zu erwarten und zu erhoffen. Nicht das Krakehle auf Berlins und Stuttgarts Straßen ist bei der Diskussion maßgebend oder das Geraune angeblicher Experten, die schon immer alles wußten und wissen.

Entscheidend ist der ernsthafte wissenschaftliche Diskurs mit belastbarem Erkenntnisgewinn und darauf aufbauend die politische Entscheidung, wie mit Covid-19 umgegangen werden soll. Und hier liegt das Problem: Die Basis der Belastbarkeit der ständig neuen Erkenntnisse ist oft schmal. Trotzdem müssen politische Entscheidungen über Begrenzungen oder Lockerungen getroffen werden. Mit der Zeit wird die Wissensbasis jedoch größer und unterschiedliche Entscheidungen können, sofern sie wissenschaftlich seriös begleitet werden, mit einer zielgenaueren Folgenabschätzung getroffen werden. Auch das dient dem Erkenntnisgewinn.

Im Rahmen der notwendigen Debatte gibt es Wissenschaftler, die die drastischen Maßnahmen mit den gesellschaftlichen Verwerfungen kritisieren, weil die politische Entscheidung auf zu geringer wissenschaftlicher Erkenntnisbasis getroffen wurde. Das Expertengremium hätte deutlich breiter aufgestellt sein müssen. Das behaupten in einem Kommentar Dr. med. Angela Spelsberg von der Harvard Universität und em. Prof. Dr. med. Ulrich Keil von der Universität Münster. Lesen Sie hier deren Kommentar in der TAZ: „Fehlgerechnet

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