noch bis zum 24. Mai im Werkschauraum, Ernst-Amme-Straße 5. Der Künstler ist jeden Tag ab 15.00 anwesend.
Parallelwelten sind oft gar nicht auf den ersten Blick erkennbar.
So ist es beim Werkschauraum in der Ernst-Amme-Straße.
Getarnt als vielleicht etwas klein geratene Kunstgalerie, steht Besucher:in an diesem außergewöhnlichen Ort schon beim Eintreten unvermittelt vor Bildern, die gleichzeitig Türen sind in fantastische künstlerische Welten.
Besucher:in sieht hier die exzeptionellen Arbeiten von Daniel Zerbst dessen Werke (nur) noch bis zum 24. Mai in der wunderbaren WERKSCHAURAUM-Parallelwelt gezeigt werden.

Eigentlich Braunschweiger (der in Wolfenbüttel eine seiner Heimaten hat) gehört der bildende Künstler, Filmemacher und Performer (und noch viel mehr) mit seiner fantastischen, magisch-realistischen Kunst, in der so viele Welten zusammenfließen, schon lange fest zur europäischen Kunst- und Kulturwelt.
„Meine Arbeiten vereinen verschiedene reale Orte, Kulturen und Handlungen zu Parallelwelten“, sagt der Künstler über sich und seine Werke.

„Wir haben uns in dieser postmodernen, hochtechnisierten Epoche verändert und bevorzugen es, Maschinen zu vertrauen, die wir geschaffen haben, um die Welt zu verbessern. In naher Zukunft werden diese Maschinen auch denken – und vielleicht auch träumen. Die Entscheidung, welchen Träumen wir dann wirklich Bedeutung beimessen, liegt bei uns“.
Er jedenfalls möchte unsere Welt, die wir oft als „entzaubert“ empfinden, durch sein fantastisch-magisches Denken, seine surreal-realistischen Parallelwelten wieder zu verzaubern.
Reale Orte, historische Fragmente, klug kombiniert mit aktuellen technologischen Fragestellungen, verwebt er zu dichten Parallelweltteppichen.

Motive, Orte, Geschichten, das alles in den Werken von Daniel Zerbst überrascht, verblüfft, begeistert. Oft schimmert auch etwas von der Fantastik der frühen Science-Fiction-Filme auf, manchmal wirken sie wie filmische Storyboards, immer zeigen sie seine künstlerische Meisterschaft, ihre ganz besondere Identität und Originalität.
Wenn Besucher:in fragt, zeigt Daniel Zerbst sicher gern auch etwas von seinem filmischen Werk „Witches of Everland“ (auf dem iPad). Dieser Künstler ist wirklich ein besessener Filmemacher. Seine erzählerische Kreativität – oder vielleicht besser: erzählerische Fantastik – verbindet sich mit seiner außergewöhnlichen Freude (und leichtem Fanatismus) an der handwerklichen Präzision. Der gelernte Gold- und Silberschmied entwickelt seine eigenen filmischen und erzählerischen Techniken, fertigt buchstäblich alles im Film Verwendete selbst an. Und ist sehr erfolgreich mit seinem filmischen Werk auf internationalen Kurzfilmfestivals unterwegs.

Die ausgestellten Werke sind auch käuflich zu erwerben. Der Künstler würde sich darüber sicher sehr freuen. Die Erlöse gehören komplett dem Künstler, denn die Werkschauraum-Galerie nimmt keinerlei Courtage.



























