Tagung ERINNERUNG UND GEDENKEN UNTER DRUCK in Hannover
Die Erinnerung an die Menschheitsverbrechen des Nationalsozialismus wird immer häufiger in Frage gestellt: »Schuldkult«,
»Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte«, »Denkmal der Schande« stehen als Chiffren dafür.
Gedenkstätten und Mahnmale werden immer wieder attackiert, beschmiert und beschädigt – auch in Stadt und Region Han-
nover. Digitale Angriffe über die sog. sozialen Medien nehmen zu und auch die Finanzierung der Erinnerung an die NS-Zeit
wird immer wieder mit politischer Begründung in Frage gestellt.
Die diesjährige Tagung des Netzwerkes greift die Thematik auf und informiert und diskutiert den Umgang mit den Angriffen.
ERINNERUNG UND GEDENKEN UNTER DRUCK
Donnerstag, 8. Oktober 2026, 10:00 Uhr – 16:00 Uhr
Gedenkstätte Ahlem | Heisterbergallee 10 | 30453 Hannover
Die Erinnerung an die Menschheitsverbrechen des Nationalsozialismus wird immer häufiger in Frage gestellt: »Schuldkult«,
»Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte«, »Denkmal der Schande« stehen als Chiffren dafür.
Gedenkstätten und Mahnmale werden immer wieder attackiert, beschmiert und beschädigt – auch in Stadt und Region Han-
nover. Digitale Angriffe über die sog. sozialen Medien nehmen zu und auch die Finanzierung der Erinnerung an die NS-Zeit
wird immer wieder mit politischer Begründung in Frage gestellt.
Die diesjährige Tagung des Netzwerkes greift die Thematik auf und informiert und diskutiert den Umgang mit den Angriffen.
Ablauf:
ab 09:30 Uhr Ankommen, 10.00 Uhr Begrüßung
Grußworte: 10:15 Uhr Peter Schyga (Historiker): »Geschichtspolitik des internationalen Rechtsextremismus«
11:00 Uhr Jens-Christian Wagner (Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora) »Gedenkstätten unter Druck.
Erinnerungskultur in Zeiten des weltweiten Rechtsrucks«
12:30 Uhr Pause
13:00 Uhr PANEL I – »Angriffe und Bedrohungen – ein Blick in die Praxis« mit Gwendolin von der Osten (Polizeipräsidentin Hannover) Mattis Binner (Bildungsreferent, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten) Katarzyna Miszkiel-Deppe (Leiterin Recherche- und Informations-
zentrum Antisemitismus)
14:30 Uhr Pause
14:45 Uhr PANEL II – »Was tun gegen Angriffe von Rechts? Wie schützt man sich?« mit Gabriele Heinen-Kljajic´(Vorsitzende Arbeitskreis
Andere Geschichte Braunschweig) Uta Saenger (Sprecherin Omas gegen Rechts, Hannover) Jan Krieger (Mobile Beratung Niedersachsen gegen Rechtsextremismus)
16:00 Uhr Ende
Eine Anmeldung für die Tagung ist erforderlich: info@netzwerk-erinnerungundzukunft.de















