Fleischzerlegung- und handel in einer Wohnanlage

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Täglich kommen die mit Fleisch beladenen LKW.

Von: Name der Redaktion bekannt

Warum müssen Bewohner in einer ordentlichen Wohnanlage es erdulden, dass sich ein Fleischzerlege- und Handelsbetrieb niederlässt und die Bewohner massiv belästigt? Diese Frage stellen sich die Bewohner, weil weder Behörde noch Hausverwaltung einschreiten.

Ob das den Hygienestandards in Deutschland entspricht? Wer will in diesen Restaurants HALAL essen, die dieses Fleisch bekommen. Oder rechtfertigt der Preis auch diesen Standard? In Braunschweig anscheinend schon. Zumindest so lange bis im Sommer von dem Fleisch keine Infektionen ausgehen. Falls doch was passiert, will niemand verantwortlich sein.

Aus einem Laden ohne Ladezone im Wohnkomplex in Braunschweig ist ein regionales HALAL Einkaufszentrum/HALAL Fleischbetrieb geworden: mit Basar auf dem Bürgersteig, pendelnden Warenlieferungen und rollenden Einkaufswagen zwischen den Hauseingängen, lautstarker Müllbearbeitung im Freien vor den Balkonen und stinkenden Fleischanlieferungen in der Feuerwehrzufahrt des WEG-Hofes.

Gestank, Unordnung, Lärm, Krach, Hupen, beschädigte Schaufenster/Mauer, fleckiger Gehweg/Hof etc. sind seit 2014 mittlerweile schon der Alltag in der einst gepflegten Wohnanlage.

Verpackungsmüll in der Wohnanlage ist Standard.

Die Hausverwalterin will nicht einschreiten und bezeichnet die WEG-Probleme gerne als „Streit“ zwischen den Wohnungseigentümern und dem Gewerbeeigentümer/Betreiber des Fleischbetriebes.

Die alarmierenden Wohnungseigentümer und Mieter werden fortlaufend durch die Hausverwalterin ignoriert und deren „problematische“ E-Mails bleiben überwiegend unbeantwortet. Einsicht in die Gemeinschaftsunterlagen wird verweigert!

Eine „Taktik“ damit die empörten Bewohner klein beigeben und die Hausverwalterin endlich in Ruhe lassen?

Auch die WEG-Beschlüsse werden nicht selten falsch bzw. mangelhaft umgesetzt und somit geändert.

Die Heizkostenabrechnungen sind für die Meisten nicht nachvollziehbar. Es ist jedoch aus jeder Gesamtabrechnung erkennbar, dass die Verbrauchkosten für Warmwasser sowie für Lüftungsanlage/Wärme in HALAL Fleischerei/Einkaufszentrum seit Jahren fehlen?

Auch zu den Grundkosten Heizung gibt’s viele Fragen: Warum werden die zur Fläche anteiligen Kosten, die sogenannten Grundkosten Heizung (u.a. Kosten für Lieferung der Brennstoffe, für Eichung sowie Wartung der jeweiligen Anlagen) für die Gewerbe jedes Jahr um ca. 80% billiger als für die Wohnungen? Es wurden keine Beschlüsse über Veränderung des Kostenschlüssels zur Heizkosten in der Gemeinschaft je erfasst. Solche wären ohnehin wegen Vorrang der Heizkostenverordnung vor jeglichen rechtgeschäftlichen Bestimmungen auch nichtig.

Eine glaubhafte Erklärung dafür wird seitens der Hausverwalterin – „Immobilien Experten“ nicht gegeben.

Warum kann die Wohnungseigentümergemeinschaft diese wachsenden Probleme allein nicht lösen? Aus Angst, Bequemlichkeit oder aus beiden?

Hier darf übrigens seitens Stadtverwaltungsbereiche bzw. Ordnungsbehörde auch nicht weggeschaut werden. Gravierende Schäden sind bereits vorhanden, der Wohnkomplex verfällt zusehends und parallel – wie üblich – entsteht auch ein rechtsfreier Raum, eine sog. NO GO AREA.

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