Eskalation mit Ansage – »Coronademo« in Leipzig

0
Demonstration Symbolbild Foto: Pixabay

»Coronademo« in Leipzig. Hunderte Faschisten marschieren mit. Attacken auf Journalisten und Antifaschisten. Polizeieinsatz gegen Linke in Connewitz

Am Ende ließ ihnen die Staatsmacht praktisch freie Hand, um andere zu gefährden. Mehrere zehntausend Gegnerinnen und Gegner der Maßnahmen zum Schutz vor der Coronapandemie haben am Sonnabend in Leipzig an einer dema­gogisch als »Versammlung für die Freiheit« deklarierten Demonstration teilgenommen. Diese war von den Initiativen »Querdenken 341« sowie »Querdenken 711« organisiert worden. Letztere zeichnete bereits für den Aufmarsch der »Coronaskeptiker« Ende August in Berlin verantwortlich, aus dem heraus es zu Angriffen auf Andersdenkende kam.

In übergroßer Mehrheit hielten sich die Demonstranten nicht an den vorgeschriebenen Infektionsschutz. Aus diesem Grund erklärte die Versammlungsbehörde die Kundgebung bereits am Nachmittag ihrerseits für beendet. Daraufhin kam es zu einer Reihe von gezielten Attacken auf die Einsatzkräfte, die darauf vor allem mit Rückzug reagierten. Angriffe gab es jedoch besonders auch auf Journalistinnen und Journalisten sowie anwesende Antifaschisten. Augenzeugen berichteten am Sonntag gegenüber junge Welt, dass die Lage zeitweise außer Kontrolle war und marodierende Gruppen von Neonazis Polizeiketten durchbrochen hätten.

Insgesamt befanden sich unter denen, die am Sonnabend schließlich unbehelligt durch Leipzig ziehen konnten, mehrere hundert militante Faschisten aus dem gesamten Bundesgebiet. (Quelle „junge Welt“)

Möchten Sie den Artikel kommentieren

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.