Der Fleischatlas 2014 ist da

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Es ist nichts Neues. Der Konsum von Fleisch belastet nicht nur die Umwelt und unser Grundwasser. Mehr Schlachtvieh braucht auch mehr Futter. Allein 70 % unserer Ackerflächen wird für den Futteranbau verwendet.45 % der EU-Weizenernte landen im Trog. Während Agrarökonomen in der Lage sind genau zu beziffern wie die Leistungssteigerungen bei Pflanze und Tier zu bewerkstelligen sind sie und ihre Auftraggeber in der Politik kaum interessiert an der Ineffizienz dieser Art der Nahrungsmittelproduktion: Würden Pflanzen direkt gegessen statt erst durch Tiermägen zu wandern, könnten sie 3- 13- mal mehr Menschen ernähren. Aber seit wann geht es in der Politik um Moral und ethisch orientierten Begründungen. Es geht um Geld! Gesagt wird das nicht. Es wird eher nach irgenwelchen Begründungen und Verschleierungen gesucht, damit der Konsument sein gutes Konsumgefühl behält. Genuss ohne Reue, ist die Devise.

Der Fleischatlas liegt in guten Buchhandlungen aus. Im Internet: www.monde-diplomatique.de/pm/.Fleischatlas

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