Eine „Ökonomie des Teilens“: Vom Wachstumsparadigma zur Gemeingüter-Ökonomie

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Silke Helfrich beim Vortrag

Wer die der­zei­ti­gen Debat­ten um fast alle unsere gesell­schaft­li­chen, wirt­schaft­li­chen und poli­ti­schen Pro­bleme ver­folgt, sieht sich per­ma­nent zwi­schen den bei­den Polen »Poli­tik« und »Wirt­schaft« hin und her geris­sen. Die einen sind für mög­lichst freie Märkte, die ande­ren für einen star­ken Staat. Es gibt aber noch eine dritte Alter­na­tive, sagt die freie Publi­zis­tin Silke Helf­rich: Die Gemein­gü­ter oder auch All­mende oder besser auf Englisch "Commons". Es geht um das Gemeinschaftseigentum und um das Prinzip des miteinander teilens. Ein äußerst erfolgreiches Prinzip, wie zahlreiche Beispiele belegen. Man denke nur an Wikipedia, das entstand aus einer guten Idee, millionen ehrenamtlich engagierten Menschen und alles steht kostenlos zur Verfügung. Die Menschen der Welt teilen ihr Wissen. Und nicht nur das. Wir teilen jeden Tag vieles mit anderen Menschen. Das Treppenhaus, Straßen und Plätze, Parks, die Energieversorgung, die Abwasserentsorgung, die Schulen, die ganze Stadt und vieles mehr. Das beweist also, dass das Teilen ein äußerst erfolgreiches Wirschaftsprinzip ist - wenn Regeln eingehalten werden!

Silke Helfrich, auf diesem Gebiet wohl renommierteste Publizistin war gestern in der Ev. Akademie Abt Jerusalem, um über die Commons zu sprechen. Helfrich bloggt regel­mäs­sig unter www.commons.wordpress.org und hat zahl­rei­che Bücher ver­öf­fent­licht.

Braunschweig 1913 – Der Regent und die Kolonien Johann Albrecht zu Mecklenburg-Schwerin, der „andere“...

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Bei den offiziellen Veranstaltungen zu „1913 – Braunschweig zwischen Monarchie und Moderne" wird eine Person komplett ausgespart. Es handelt sich um Johann Albrecht zu...

Attentat auf Europa – Bemerkungen zu einem „Schlafwandler“-Buch

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Aus: Das Blättchen – Zweiwochenschrift für Politik, Kunst und Wirtschaft, 16. Jg. (XVI.), Nr. 23, 11. November 2013, S. 35 ff.

In der Familie des Historikers Christopher Clark gibt es offenbar eine ausgeprägte Neigung zu Schlafstörungen. Sein Bruder hat als Kind stark schlafgewandelt, ihn selbst plagen nach eigener Aussage noch heute Albträume. Das ist nichts Besonderes. Viele Menschen klagen über Schlafstörungen. Wenn Sie aber beginnen, ihre Krankheit auf die Weltgeschichte zu projizieren, fällt es schwer, keine Satire zu schreiben. Clarks Behauptung, die Großmächte beziehungsweise Staatsmänner Europas seien als „Schlafwandler" ungewollt in den Ersten Weltkrieg getaumelt, erweist sich bei genauerem Hinsehen als „Alter Wein aus neuen Schläuchen". Gleiches ließe sich über den Zweiten Weltkrieg, den Vietnam-Krieg oder den Krieg in Afghanistan sagen. Dass die Anstifter eines Weltenbrandes hinterher in der Regel nicht gerade in Sack und Asche gehen, ist ein Allgemeinplatz, den Clark als Neuheit verkauft.

„Judenschriften“ des Wittenberger Reformators

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Als „Scham- und Schuldgeschichte" hat ein führender Vertreter des Protestantismus in Deutschland die frühere Intoleranz der evangelischen Kirche bezeichnet und dabei auch an Martin Luthers problematische Haltung zu den Juden seiner Zeit gedacht. „Allerdings ist das inzwischen zu einem gern wiederholten Kritikpunkt geworden, über den viele nicht wirklich informiert sind", stellt Pfarrer Werner Busch fest. Die sogenannten „Judenschriften" des Wittenberger Reformators werden deshalb beim nächsten Treffen

„Mittwochnachmittag im Gemeinderauman St. Katharinen" am 13. November um 15:00 Uhr 

zum Thema erhoben.

Kundgebung und Unterschriftenübergabe an den Rat der Stadt Braunschweig

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Zur Übergabe der in den letzten Wochen gesammelten Unterschriften ruft die BürgerInitiative StrahlenSchutz zu einer kurzen Mittags-Kundgebung vor der Ratssitzung am kommenden Dienstag, dem...

Die „Gewaltfreie Aktion“ als Instrument und Haltung in den bevorstehenden Krisen

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Dr. Reiner Steinweg aus Linz/Donau Vormals Mitarbeiter der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung sowie kommiss. Leiter des Berghof Forschungsinstituts für konstruktive Konfliktbearbeitung, Berlin: Die...

PM: „Mehr Demokratie wagen“ – SPD Unterbezirk Braunschweig verabschiedet neue Satzung

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"Mehr Demokratie wagen" - SPD Unterbezirk Braunschweig verabschiedet neue Satzung

Was Willy Brandt am 28. Oktober 1969 im Bundestag als Zielvorstellung für Partei und Gesellschaft formuliert hat, wird zukünftig im SPD Unterbezirk Braunschweig Realität.

Der vom Landtagsabgeordneten, stellv. Unterbezirksvorsitzenden und Vorsitzenden der Satzungskommission, Christos Pantazis vorgelegte Entwurf der neuen Satzung des SPD Unterbezirks Braunschweig wurde am 02.11.2013 auf einem außerordentlichen Parteitag beschlossen.

Zukünftig ist es auf der Grundlage des neuen Satzungsinhaltes möglich:

Justitia am neuen Platz: Ein Anlass an Fritz Bauer zu denken

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Die Justitia am neuen Platz Die Justitia am Gebäude der Staatsanwaltschaft hat einen neuen Platz. Nicht mehr übersehbar in luftiger Höhe hängt sie,...

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