PM: Dr. Gisela Parak wird die neue Leiterin des Museums für Photographie Braunschweig
Frau Parak tritt am 01.02.2013 die Nachfolge von Forian Ebner an, der die Leitung der Fotografischen Sammlung am Folkwang Museum Essen übernommen hat. Gisela Parak hat an der Akademie der Bildenden Künste München Freie Kunst und Kunstpädagogik studiert und 2004 das Studium als Meisterschülerin bei James Reineking abgeschlossen. Anschließend hat sie an der Ludwig Maximilians-Universität München Kunstgeschichte studiert und 2008 mit der Arbeit »The American Social Landscape – Dokumentarfotografie im Wandel des 20. Jahrhunderts« promoviert.
PM: Wöchentliche Weihnachtsprogramm-Information für die Braunschweiger Innenstadt: 5. bis 11. Dezember
Auch in der zweiten Weihnachtsmarktwoche sorgt ein vielseitiges Kulturprogramm in der gesamten Braunschweiger Innenstadt für besinnliche Weihnachtsstimmung. Während auf die Besucher des Weihnachtsmarktes regionale Musikgruppen und ein kostenloses Kinderprogramm warten, verwandelt die Eislaufbahn mit dem New Yorker Eiszauber den Kohlmarkt in eine märchenhafte Winterwelt.
An der Treppe vor dem Braunschweigischen Landesmuseum und im Burggraben
In dieser Woche werden acht Musikgruppen aus Braunschweig und den Ortsteilen Lamme und Leiferde die Besucher mit weihnachtlichen Klängen auf die Vorweihnachtszeit einstimmen. Mit Chorgesang, Bläsermusik, Drehorgel-Klängen und einer Vorführung von Braunschweigs Musicalschule ist für jeden Besucher etwas dabei:
7 + 1 Fragen an: Hanno Stück
1. Wer bist Du? Beschreib Dich in einem Satz!
Ich heiße Hanno Stück und betreibe im nördlichen Ringgebiet von Braunschweig den Kunstraum Bildfläche (Pestalozzistraße), wo ich freischaffend im Bereich Malerei und Grafik bin, ergänzt durch die Tätigkeit als Psychologe im Bereich von Straftäterbehandlung.
2. Warum lohnt es sich, eine Ausstellung von Dir zu besuchen?
Erst wer die Ausstellung besucht, kann Arbeiten im Zusammenhang erfahren, der so gewollt und hergestellt wurde, und nur der Besucher hat die besondere Möglichkeit, auf ein Kunstwerk zu stoßen, das für ihn so stimmig wirkt, dass es z.B. Begehren weckt, es besitzen zu wollen. Eine Entscheidung, sofern glücklich gefällt, ist immer etwas Besonderes, wie auch der Nutzen, den man aus einem Kunstwerk ziehen kann, durch seine Langfristigkeit besticht. Die bedächtige Entfaltung von Etwas zu verfolgen, bei dem offen bleibt, worauf es hinausläuft, ist ein skuriles Merkmal, dessentwillen sich ein Besuch lohnen kann. Ein durchaus direkter gegenständlicher Zugang zur Wirklichkeit bietet dem Betrachter hierbei konstante Anhaltspunkte für sein Entzücken und/oder seine Auseinandersetzung.
Viertes Treffen der „Initiative neues FBZ“
Bei ihrem vierten Treffen bekräftigte die „Initiative neues FBZ“ ihre Vorstellungen von einem neuen Braunschweiger Kulturzentrum und erarbeitete erste Ideen für eine Trägerschaft. Außerdem diskutierte die Initiative die Anhörung der Kulturschaffenden vor dem Kulturausschuss am 9. November.
Die Initiative begrüßt die Einladung des Kulturausschusses, sich von Kulturtreibenden berichten zu lassen, welche Bedürfnisse es in der Stadt gibt. Über das Ergebnis der Kulturausschusssitzung war die Initiative insgesamt jedoch sehr verwundert. Die Initiative hatte den Eindruck, dass das, was dabei als Ergebnis herauskam, dem Kulturausschuss und dem Kulturinstitut nicht längst bekannt war. Für die Zukunft wünscht sich die Initiative mehr Austausch zwischen der kommunalen und der freien Kultur. Als Folge davon sieht die Initiative eine gelungene kommunale Kultur-Förderung nicht nur finanziell, sondern auch in der Vernetzung, etwa durch Werbung. Daraus leitet die Initiative Aufgaben für sich ab: Sie will nicht die Arbeit der Stadt übernehmen, sondern der Stadt bei Bedarf zuarbeiten. Sie will der Stadt bekanntmachen, dass es weitere kulturelle Initiativen in Braunschweig gibt, und diese benennen.
7 + 1 Fragen an: Daniela Michalski
1. Wer bist Du? Beschreib Dich in einem Satz!
Hallo, ich bin Daniela.
2. Warum lohnt es sich, eine Ausstellung von Dir zu besuchen?
Jessica sagt, es lohnt sich, meine Fotos anzusehen, weil die Bilder toll sind.
Oliver sagt es lohnt sich, weil die Foto ideenreich und abwechslungsreich sind und sehr kreativ. Auch auf meiner Webseite.
Stephan sagt nicht, dass es sich lohnt. Nur: "Das Foto allein lohnt sich nie, es muss der passende Betrachter sein"
Eigeneinschätzung:
Ich bemühe mich immer, unterschiedliche Serien zu erstellen und neue Motive zu finden. Dadurch, dass ich den Beruf erlerne und mich auch vor dem Ausbildungsantritt schon intensiv mit Fotografie und der dahinter stehenden Technik beschäftigt habe, versuche ich durch unterschiedliche, teils unbekannte, interessante Blickwinkel und technische Raffinesse, meinen Bildern etwas besonderes zu verleihen.
Zensur gehört zum Geschäftsmodell
Tipp: Veganer Weihnachtsmarkt am 1.12.
Mit lautem Trari und und leisem Trara wurde gestern der Braunschweiger Weihnachtsmarkt eröffnet, einer der beliebtesten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Dennoch hat der Weihnachtsmarkt ein Problem: Er überrascht nicht. Man kennt die Stände, die Gerüche, die Produkte. Oder kurz gesagt: Der Braunschweiger Weihnachtsmarkt ist langweilig und hat kein Alleinstellungsmerkmal. Dass es auch ganz anders geht, zeigt der Tier-Time-Verein, der am 1. Dezember einen veganen Weihnachtsmarkt auf am Ritterbrunnen-Platz veranstaltet.
Die Braunschweiger EntwicklungsRunde Neues Denken (B.E.R.N.D.) findet die Idee eines veganen Weihnachtsmarktes toll und hat zwei Empfehlungen für das Braunschweiger Stadtmarketing:
a) Macht den Braunschweiger Weihnachtsmarkt vegan! Damit wäre er der größte vegane Weihnachtsmarkt der Welt. Die Medien berichten darüber, die Tiere und das Klima freuen sich und die Braunschweiger werden sich über die vegane Vielfalt weit jenseits von Pferdebratwurst, Steak und Ein-Meter-Bratwurst freuen!
b) Der Weihnachtsmarkt wird dann in "Veihnachtsmarkt" umbenannt. Ja, dieser Vorschlag klingt verrückt und ist auch bei B.E.R.N.D. umstritten, allerdings finden wir die Idee sympathisch. Sie zeigt, dass fortschrittlich gedacht wird und dass der alte Weihnachtsmarkt auch in Zukunft noch neue Impulse liefern kann.
Hier die Infos zum 2. veganen Weihnachtsmarkt:
7 + 1 Fragen an: Jeanie Henke & Jonas Kolb
1. Wer seid Ihr? Beschreibt Euch in einem Satz!
Jeanie: Ich denke die Bezeichnung 'introvertierte Träumerin' wird mir am ehesten gerecht.
Jonas: Ich drücke mir mal das Zertifikat 'verbaler Brandstifter' auf, das müsste es grob beschreiben.
2. Warum lohnt es sich, eine Lesung von Euch zu besuchen?
Jeanie: Meine still anmutenden Texte laden eher zum stummen Lesen in abgeschiedener Atmosphäre ein, wo das Tempo nicht fremdbestimmt ist und die obsessiven Themen meiner Stücke somit greifbarer werden. Ich bin überzeugt, bei Lesungen ginge ein Teil der Magie verloren. Abgesehen davon bin ich aufgrund einer gewissen sozialen Scheu nicht unbedingt prädestiniert für öffentliche Veranstaltungen und möchte Jonas an dieser Stelle herzlich danken, dass er in diesem Punkt so viel Verständnis für mich aufbringt.
Jonas: Es lohnt sich immer deshalb, weil die Lesungen sehr weit weg von Klischee sind und sie weder diese "Wasserglas-und-Leselampen"-Atmosphäre noch die Peinlichkeit eines Poetry-Slams mit sich bringen. Jede Lesung läuft unter einem anderen Konzept, bekommt Visualisierung und erlebt Weltpremieren, da wird nicht einfach ein Programm abgespielt, da bekommt man was geboten, das sage ich dir! Außerdem kann man unser umfangreiches Verlagsportfolio am Büchertisch erstehen und signieren lassen, das ist doch was. Im Prinzip mache ich Lesungen aber auch nur aus finanziellen Gründen und wegen der Groupies.
7 + 1 Fragen an: Jana Behr
1. Wer bist Du? Beschreib Dich in einem Satz!
Mein Name ist Jana Behr. Ich fotografiere seit 2005 und bin Naturfotografin aus Leidenschaft.
2. Warum lohnt es sich, eine Ausstellung von Dir zu besuchen?
Ich zeige die Natur um uns herum, wie die meisten sie sonst nicht wahrnehmen. Nebel- bzw. Lichtstimmungen im Sommer gibt es in der Zeit, in der die meisten von uns noch friedlich im Bett liegen.
Mit einer Ausstellung möchte ich den Menschen den Zauber der Natur näher bringen und zeigen, dass es sich lohnt, auch mal ein wenig früher aufzustehen und sich verzaubern zu lassen.
Braunschweig braucht Wächterhäuser!
Die Kulturpolitik in Braunschweig steht zur Zeit vor drei großen Herausforderungen:
1) Musiker sind auf der Suche nach Proberäumen. Besonders Musiker über 25 Jahre suchen dringend Räume, da die Proberäume im Jugendzentrum B58 nur an junge Musiker vermietet werden.
2) Viele Künstler sind auf der Suche nach einem günstigen Atelier und Räumen für Ausstellungen.
3) Viele Existenzgründer sind auf der Suche nach günstigen Räumen, um ihre selbständigen Tätigkeit auszuleben. Besonders junge Designer suchen Co-Working-Spaces, bei denen sie sich gegenseitig unterstützen können.
Und auch die BBG steht vor einer großen Herausforderung:
In der Jahnstraße stehen drei komplette Häuser seit einigen Jahren leer, mit denen die BBG nichts anzufangen weiß. Eine Komplettsanierung wäre zu teuer, weil die Häuser in einem schlechten Zustand sind. Die Häuser abzureißen und neu aufzubauen lohnt sich auch nicht, weil die Wohnlage in der Nähe der Autobahn nicht sonderlich gut ist.
Die Braunschweiger EntwicklungsRunde Neues Denken (B.E.R.N.D.) hat letztes Wochenende getagt und eine Lösung für beide Herausforderungen gefunden:
Braunschweig braucht Wächterhäuser!



































