Braunschweiger Widerstand gegen Faschismus: Robert Gehrke
BIBS-Fraktion fordert Platz der Verbundenheit
Es soll an die Vorgänge in der belgischen Kleinstadt während des Ersten Weltkriegs vor einem Jahrhundert angemessen erinnert wird. Aus diesem Grunde wird die BIBS-Fraktion für die Ratssitzung am 21.07.2015 fordern, im Baugebiet „Roselies“ einen "Platz der Verbundenheit" zwischen Roselies in Belgien und dem Braunschweiger „Roselies“ zu schaffen.
Sexuelle Gewalt an Kindern ist eine Form von Folter. Interview mit Helen Simon
Helen Simon, die Regisseurin von "Nirgendland"
Die Welt ist derzeit besonders kompliziert: Kriege, Flüchtlingsdramen, Terrorismus, Überwachung durch NSA und BND ... Sexuelle Gewalt an Kindern ist auch schlimm, aber man kann sich nur auf wenige Themen konzentrieren. Warum sollte ich mir den Film ansehen?
Dass was von der Ferne auf uns einwirkt ist beängstigend. Ich würde die Themen nicht gegeneinander aufwiegen wollen. Es geht also weniger um die Quantität der Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, als vielmehr um die Qualität der Auseinandersetzungsmöglichkeiten, die wir haben. Wir müssen unsere Quellen sorgsam wählen. Filme, die uns die Möglichkeit geben das Abstrakte und Bedrohliche zu erleben, zu erfahren was Kriege, Terrorismus oder wie im Fall Nirgendland sexuelle Gewalt für uns persönlich bedeutet sind rar. Solche Filme eröffnen uns Räume, in denen wir tief berührt unser Leben bereichern dürfen. Nirgendland gibt uns diese Möglichkeit. Zwar ist es schmerzhaft, was wir erleben, aber es wird dadurch authentisch und echt für uns. Eine Erfahrung, die wir in unserer heutigen doch sehr abstrakten und diffusen Zeit brauchen.
Tabuthema Kindesmissbrauch – Mit Filmgespräch im Universum Filmtheater
Terminankündigung für Montag, 18.05. um 19:00 Uhr
Mutter, Tochter - Vater/Täter: Dokumentarfilm „Nirgendland“ über das Tabuthema Kindesmissbrauch – Mit Filmgespräch im Universum Filmtheater
„Nirgendland“ ist die Geschichte einer Mutter und ihrer Tochter, vom Kampf um Leben und Tod, den sie führen müssen, um das Schweigen zu brechen.
Im Filmgespräch: Produzent David Lindner und Angela Wiesner vom Deutschen Kinderschutzbund.
Die Anfänge der Freikirchen im Herzogtum Braunschweig
Der Marien-Wandelaltar von Conrad Borgentrik
„Graue Busse“ und Euthanasie: Vortrag von Dr. Helmut Kramer
Dr. Helmut Kramer im Oktober 2010 im ehemaligen Gestapo-Gefängnis (heute Gedenkort) in Köln.
Am Donnerstag, den 28. Mai 2015, 19.00 Uhr werde ich in Wolfenbüttel im Rahmenprogramm der Braunschweiger Station des „Grauen Busses“ (siehe den untenstehenden Hinweis) einen Vortrag mit dem Titel Der Beitrag der Juristen zu den „Euthanasie“- Verbrechen halten. Der Vortragsort ist der Theatersaal des Wolfenbütteler Schlosses.
Zu den Komplizen des Massenmordes an den psychisch Kranken zählten auch mehrere Braunschweiger Juristen, darunter der Braunschweiger Oberlandesgerichtspräsident Nebelung und der Oberstaatsanwalt Hirte.
Der Beitrag der Juristen zu den „Euthanasie“-Verbrechen
Während über die Massenmorde des Dritten Reiches inzwischen viel berichtet und weiter geforscht wird, gibt es noch immer zu wenig Aufklärung über die daran Beteiligten, insbesondere über die Schreibtischtäter, ohne deren organisatorische, juristische und legitimatorische Mitwirkung die Morde nicht hätten durchgeführt werden können.
Universum Filmtheater – Kinoprogramm vom 14.05. – 20.05.2015
NEU
ZWEITE CHANCE
tägl. 19:00 (außer Mo + Mi; So in OmU), tägl. 16:45, Mo + Mi 21:15
Regie: Susanne Bier, DK/S 2014, 98 Min., ab 12 J., mit Nikolaj Coster-Waldau u.a.
Andreas und Simon sind Polizei-Kollegen und beste Freunde. Neben allen Gemeinsamkeiten führen sie Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Andreas hat sich mit seiner Frau und ihrem neugeborenen Sohn in einem schönen Haus am Meer niedergelassen. Simon ist frisch geschieden und verbringt seine Freizeit meist betrunken in Strip-Clubs. Alles ändert sich schlagartig, als sie bei einem Einsatz auf ein Junkie-Paar treffen. Zuerst sieht es nach reiner Routine aus, aber dann findet Andreas deren verwahrlostes Baby im Badezimmer. Die Welt des sonst so gefassten Andreas wird im Kern erschüttert. Langsam verliert er den Glauben an Recht und Gerechtigkeit. Ausgerechnet Simon findet sich auf einmal in der Rolle wieder, seinen Freund daran zu erinnern, was richtig und was falsch ist…
So, 17.5., 19:00 in dänischer OmU!
Der neue Film von Oscar-Preisträgerin Susanne Bier! (IN A BETTER WORLD)
DOK am Montag:
NIRGENDLAND
Mo, 18.05., 19:00
Regie: Helen Simon, D , 77 Min., ab 16 J.
Drei Generationen von einem schrecklichen Familiengeheimnis zum Schweigen gebracht, und eine Gesellschaft, die sich weigert, die Realität hinter den Häuserfassaden zu erkennen. NIRGENDLAND erzählt die Geschichte von einer Mutter und ihrer Tochter, vom Kampf um Leben und Tod, den sie führen müssen, um das Schweigen zu brechen.
Zu Gast: Produzent David Lindner Leporda und Frau Wiesner vom Kinder- und Jugendschutzbund









































