Gekauftes Sommermärchen
2006! Erinnern Sie sich noch? Deutschland wurde zwar nicht Fussballweltmeister (nur Dritter), durchlebte dafür aber ein Sommermärchen - ein Sommermärchen in schwarz-rot-gold (gelb). Wir waren Weltmeister der Herzen und versprühten unser deutsches schwarz-rot-gold (gelb) Lebensglück über den Globus. Endlich konnte Deutschland mal wieder Flagge in Fröhlichkeit zeigen, und die Nationalhymne ohne verklemmten Kehlkopf singen. Wie schön!
Inzwischen ist das ganze Land schockiert, weil die Fußball-WM gekauft worden sein soll. Aber das ist doch eigentlich die Norm – und nicht die Ausnahme. Kein Grund zur Aufregung also.
Kommt eine IGS nach Sickte?
Foto (Ulrich Schwarze): Dr. Diethelm Krause-Hotopp (rechts) begrüßte die zahlreichen Zuhörer/innen. Auf dem Podium von links: Detlef Kaatz (Bürgermeister Cremlingen), Christian Müller (stellv. Samtgemeindebürgermeister Sickte), Paula Neubauer (Elternvertreterin), Walter Herrmann (Moderator), Brigitte Rössing (Schulleiterin Comeniusstraße Braunschweig) Andreas Meisner (Schulleiter IGS Franzsches Feld Braunschweig) und Gudrun Wollschläger (Landkreis Wolfenbüttel).
Pressemitteilung über die Veranstaltung: Kommt eine IGS nach Sickte?
Eltern und Lehrer machen sich für IGS in Sickte stark
Weddel. Zu einer Informationsveranstaltung über eine IGS in Sickte hatten die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen in der Samtgemeinde Sickte und der Gemeinde Cremlingen in die Grundschule Weddel eingeladen. Zur Begrüßung machte Dr. Diethelm Krause-Hotopp (Grüne) deutlich, dass von diesem Abend das Signal ausgehen sollte, dass auch eine IGS in Sickte gewünscht werde.
Sonderschwerpunkt: Fritz Bauer – Menschenrechte als Herausforderung von Rechtspraxis und Rechtspolitik
Fritz Bauer
Von Herrn Peter Menne bekommt der Braunschweig-Spiegel über einen Link einen Teil der Ausgabe Heft 4/2015 des "Forschungsjournal Soziale Bewegungen" zugesandt. Für diesen Hinweis bedanken wir uns. Es geht wieder um Fritz Bauer, den zunächst Braunschweiger und danach Frankfurter Generalstaatsanwalt, der den entscheidenden Tip zur Ergreifung von Eichmann gab und den Auschwitz-Prozess einleitete.
4gewinnt am 16.10.15Uhr im Roten Saal
4gewinnt eröffnen am Freitag, 16.10.15 um 20:00 Uhr ihre Impro-Spielzeit im Roten Saal in Braunschweig. Nach der erfolgreichen Premiere im Januar steht zum zweiten Mal das Programm „Ganz geheimnisvoll“ auf dem Spielplan. Bei diesem stehen die Geheimnisse der Zuschauer im Mittelpunkt. Mit von der Partie wird Dorit David von hannover98 sein. Sie wird als erste Gastspielerin gemeinsam mit 4gewinnt auf der Bühne stehen.
Hardy Crueger anlässlich seines 25 jährigen Bühnenjubiläums am 17.10.15 in der VITA-MINE!
Universum: Kinoprogram vom 15.10.-21.10.15
NEU: A ROYAL NIGHT, tägl. 16:45, Do - So 18:50, Mo 21:00 in OmU, Di 21:00
Regie: Julian Jarrold, GB 2015, 97 Min., o.A., mit Sarah Gadon, Bel Powley, Rupert Everett, Emily Watson u.a. A ROYAL NIGHT – EIN KÖNIGLICHES VERGNÜGEN erzählt von einer ganz besonderen Nacht zweier Prinzessinnnen. Am 8. Mai 1945, nach der deutschen Kapitulation und dem Ende des Zweiten Weltkriegs, mischen sich Elizabeth und Margaret Windsor unter die Menschenmenge auf Londons Straßen, um den Frieden in Europa zu feiern. Es ist bekannt, dass die damals 19 und 14 Jahre jungen Prinzessinnen in jener Nacht den Buckingham Palace verließen, zum Tanz in das Hotel Ritz gingen und kurz nach Mitternacht wieder heimkehrten. Regisseur Julian Jarrold (GELIEBTE JANE) zeigt in A ROYAL NIGHT – EIN KÖNIGLICHES VERGNÜGEN, was sich in dieser königlichen Nacht ereignet haben könnte und wie die Erlebnisse die spätere Königin Elizabeth II. prägten.
Mo, 19.10., 21:00 in engl OmU!
KULT-Termine für November 2015
Das KULT Hamburger Strasse 273, Eingang C2, 38114 Braunschweig
Karten: 0176-23 99 38 25 oder www.daskult-theater.de
Der schwarze Herzog – ein Fallbeispiel als Nachtrag
Dieser Nachtrag bezieht sich auf die drei Folgen zum schwarzen Herzog
Der Schwarze Herzog, die Prügelstrafe und der Fall Theilinger
Der Schwarze Herzog hat mit der Einführung der Prügelstrafe 1814 seine selbst unter den damaligen Fürsten rückschrittliche Einstellung unübersehbar offenbart. Hans Kolmsee, ein pensionierter Offizier der Bundeswehr, hat in einer kleinen Broschüre den Fall Theilinger dokumentiert und dabei interessante Einzelheiten zur Prügelstrafe dargelegt. Georg Theilinger, damals 25-jähriger Braunschweiger Soldat, wurde zu 1000 Schlägen verurteilt. Dazu gleich mehr.
Prügel mit der „neunschwänzigen Katze“ auf den nackten Oberkörper
Das Prügelgerät bestand aus neun Hanfbändern, in die mehrere Knoten eingeflochten waren. Der abkommandierte Schläger musste die Peitsche zweimal über dem Kopf kreisen lassen, um Schwung zu holen und dann mit voller Kraft auf den Rücken zu schlagen. Nach 25 Schlägen wurde er abgelöst; schlug jemand nicht hart genug zu, lief er Gefahr, selber geschlagen zu werden. Kolmsee zitiert einen englischen Soldaten, der berichtet, dass einem von ihm gesehenen geprügelten Soldaten schon nach 100 Schlägen „das Blut in Strömen über den Rücken lief“. Im Überlebensfall, so Kolmsee, blieben lebenslange schwere Schäden. In seiner Broschüre ist ein grauenhaftes Bild eines vernarbten Rückens nach einer Auspeitschung abgedruckt.
Wofür sollte der Jäger Theilinger 1000 Schläge bekommen?










































