Von Lost in Europe am 28. Oktober 2026
In die Bemühungen um einen Ukraine-Frieden ist Bewegung gekommen. Nach den USA sind nun auch Finnland und Norwegen auf Russland zugegangen. Ein guter Move, meint unser Gastautor.
Von Matthew Blackburn, “Responsible Statecraft”
Die jüngste Initiative der Trump-Regierung zur Beendigung des Krieges sorgt in Europa für Unmut.
„Wir müssen Druck auf den Aggressor ausüben, damit er den Krieg beendet, und nicht auf das Opfer, damit es kapituliert“, sagte die Hohe Vertreterin der Europäischen Union, Kaja Kallas. „Die Ukraine unter Druck zu setzen, ist nicht der richtige Ansatz, und deshalb steht Europa an der Seite der Ukraine.“ Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beharrt unterdessen darauf, dass Russland kein echtes Interesse am Frieden habe, und verweist dabei insbesondere auf russische Angriffe auf ukrainische Zivilisten.
Diese moralische Sprache stellt den Konflikt als einen Nullsummenkampf zwischen Gut und Böse dar. Vor diesem Hintergrund bleibt den Europäern nichts anderes übrig, als sich geschlossen hinter die Ukraine zu stellen, um den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu stoppen. Weiter

























