7 + 1 Fragen an: John Wolfgang Dorsch alias J. Wedee

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1. Wer bist Du?

Mein Name ist John Wolfgang Dorsch (J. Wedee). Nachdem ich meine Berufslaufbahn als Ingenieur beendet hatte, fing ich mit dem Schreiben an. Mittlerweile habe ich 25 Bücher geschrieben mit Themen querbeet aus dem menschlichen Leben.

Ich habe schon viele Lesungen gehalten – allein oder mit anderen Dichtern – meist unter dem Logo „Es muss nicht immer Goethe sein“.

 

2. Warum lohnt es sich, eine Lesung von Dir zu besuchen?

Ich habe vier Lyrikbände mit Gedichten direkt aus dem Leben gegriffen, von denen schon viele in Zeitungen veröffentlicht wurden. Dazu kommen fünf Bücher mit Kurzgeschichten, die bei Lesungen immer gut angekommen sind.

Für Freunde der „Modernen Lyrik“ habe ich auch einiges geschrieben, obwohl ich zu diesem Kulturzweig keinen richtigen Kontakt habe.

 

3. Welches ist Dein Lieblingsbuch von Dir und warum?

Mein Lieblingsbuch ist eine Trilogie mit dem Namen „Jenseitsgedanken“.

Band I heißt „Wer-Wie-Wo-Was-Wann“ und beschreibt die 50zig-jährige Suche nach dem „Lieben Gott“ durch Logik, ohne die Religion zu strapazieren.

Band II „Seelensuche“ handelt von einem jungen Wissenschaftler, der in ein tibetanisches Kloster geht, um sich und seine Seele zu finden.

Band III ist eine post-mortale Autobiographie, die im Augenblick meines Todes beginnt.

Diese Trilogie ist durch den langen Zeitraum der Suche der Mittelpunkt meiner schriftstellerischen Tätigkeit.

 

 

4. Was war Dein spannendstes Literaturerlebnis?

Als ich mein erstes eigenes Buch gedruckt in den Händen hielt und ich bei der ersten Lesung bei vollem Haus 43 Bücher verkauft habe.

 

5. Wo findet man mich im Internet?

Meine Webseite ist: www.jwedee-autor.de

Sie ist leider ein halbes Jahr nicht geändert worden, inzwischen liegen zwei weitere Bücher gedruckt vor.

 

 

6. Welche Unterstützung erwartest Du von der Region BS/WF?

Die Zeitungen sollten die lokalen Dichter und Schriftsteller mehr durch Vorstellungen, Textbeiträge und Hinweise auf Lesungen unterstützen.

Dies würde sich lohnen, denn auch Goethe und Schiller haben mal ganz klein angefangen.

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7. Welche Botschaft hast Du mit Deiner Literatur?

Es wäre schade, wenn lesenswerte Literatur in heimischen Schubladen vergilbt, die unsere Region über die Grenzen hinaus bekanntmachen könnten.

 

+1: Wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Vor 30 Jahren ist meine Frau plötzlich an Krebs gestorben. Ich bin damals in ein tiefes Loch gestürzt, aus dem ich mich mit Gedichten über meine Situation langsam wieder „herausgeschrieben“ habe. Dies habe ich ganz allein für mich getan, aber dann voriges Jahr diese Niederschriften unter dem Titel „Trauerarbeit“ für meine Kinder und Menschen, denen es ebenso ging, herausgebracht. Als erstes Buch lies ich die Daten von meiner fünfzigjährigen Suche nach einer logischen Erklärung der Schöpfungsgeschichte als Trilogie drucken. Nachdem dies geschafft war, fand ich mich als ‚Schriftsteller’ wieder und hämmerte ein Buch nach dem nächsten auf meine Festplatte.

 

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