Buchbesprechung: „Solidarische Bildung“
Buchbesprechung: „Solidarische Bildung“ – Erstes Buch des "Institut Solidarische Moderne" (ISM) erschienen
Bildung scheint in unserer neoliberalen Zeit keinen Wert mehr an sich zu besitzen. Rasch abrufbares Wissen jedoch durchaus, sofern es dem Mehrwert dient. Schon im Vorschulalter bleibt den Kindern keine Zeit mehr die Welt für sich zu entdecken und das Entdeckte mit anderen zu teilen. Das Kind könnte später benachteiligt sein, wenn es teilen lernt und möglichst schon mit englischen oder gar chinesischen Grundlagen die Schulwelt betritt. Schnell wird die Schulzeit, vollgestopft mit marktorientiert zielgerichteten Anforderungen durchlaufen oder durchlitten, um möglichst frühzeitig dem Markt zur Verfügung zu stehen. Schließlich stehen wir im Wettbewerb - im Kindergarten und der Schule, mit Kollegen oder Kolleginnen, in der EU und in der Welt und letztendlich um den Platz im Altenheim.
Foto: Dieter Schütz/ pixelio.de
Solidarität ist fast zu einem Schimpfwort verkommen. Akzeptiert wird sie noch, wenn sie zum persönlichen Vorteil gereicht. Jeder und jede kämpft für sich. Für die Firma erforderliche Teamarbeit wird Solidarität in Kursen soweit möglich erlernt und nicht gelebt. Solidarität stört im marktradikalen Kampf um vermeintliche persönliche Vorteile. Dass dabei Menschlichkeit auf der Strecke bleibt ist erwünscht, denn die hat keinen monetären Wert – und nur dieser zählt.
69 AutorInnen aus den unterschiedlichsten Institutionen und Organisationen haben sich nun aufgemacht, um das Buch „Solidarische Bildung“ zu schreiben. Es geht also um Solidarität und Bildung, die beiden inhaltsvollen Begriffe, die keinen Wert mehr zu haben scheinen.
Der Fritz Bauer Freundeskreis informiert
Liebe Interessenten des Fritz Bauer Freundeskreises,
Hinweise auf verschiedene Veranstaltungen:
Zum "Freundeskreis"
Das nächste Treffen des Fritz Bauer Freundeskreises wird außer der Reihe schon am Montag, den 20. Februar 2012 um 17 Uhr im Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte, Fallersleber Tor-Wall 23, 38100 Braunschweig stattfinden
Inhalt: Herr Biegel wird über den Stand der Vorbereitungen für die Fritz Bauer Tagung (über den Remer-Prozess) berichten
Das nächste "reguläre" Treffen wird am Montag, den 26. März 2012 wieder um 17 Uhr im DGB-Haus, Braunschweig stattfinden.
Die Veranstaltungen im Überblick:
Ausstellung „Metamorphosen“
Ein neuer Abend der Reihe „Instand Record Collection“
Am Mittwoch, 8. Februar, um 19.00 Uhr findet im Allgemeinen Konsumverein ein neuer Abend in der Reihe „Instand Record Collection“ statt:
Die kurze Ausstellung „Metamorphosen“ mit Arbeiten von Tobias Dostal, Meisterschüler der HBK Braunschweig, wird eröffnet.
Tobias Dostal ist Zeichner, Filmkünstler, Zauberer Er baut gerade einen Raum auf. Installationen mit seinen gezeichneten Filmen verwandeln die vorhandene Struktur. Die Magie der Filme, der Installationen und deren Zusammenspiel im Raum wird durch die Zauberarbeit des Künstlers in besonderer Weise verstärkt.
Geöffnet ist die Ausstellung Do. 16.00 bis 20.00 Uhr, Fr.-So. 14.00 bis 18.00 Uhr, der Eintritt ist frei, die Spendendose steht bereit.
Fritz Bauer-Platz vor der Staatsanwaltschaft?
Nachfolgend finden sie einen Brief des Vorsitzenden des "Fritz Bauer Freundeskreis" Udo Dittmann an die Stadt Braunschweig, um auf die vielfältigen Aktivitäten in unserer Stadt zur Ehrung von Fritz Bauer hinzuweisen. Ergänzend wird darauf hingewiesen, dass nach einem Gespräch mit dem damaligen Probst Hofer, auch er sich bereit erklärte die Ehrung durch eine Umbenennung eines Platzes oder einer Straße zu unterstützen.
Siehe auch Veranstaltung "Fritz Bauer - „Westdeutschlands Nazijäger Nr.1“ im Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte, Braunschweig.(Red.)
Markus – Das erste Evangelium der Weltliteratur
Fritz Bauer – „Westdeutschlands Nazijäger Nr.1“
Auftaktveranstaltung zum Jahr des „Remer-Prozesses“ von 1952 in Braunschweig
Zum Vortrag von Prof. Dr. h.c. Biegel „Der streitbare Jurist“ über Fritz Bauer am 26.01.2012 im Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte, Braunschweig
Es war ein spannender Vortrag – mit weit über 100 Zuhörern im vollbesetzten Saal des Instituts, darunter auch Generalstaatsanwalt Dr.Wolf. Inzwischen besteht ein größeres Interesse an der Person von Fritz Bauer in Braunschweig. Noch vor einigen Jahren war das deutlich anders. Da hatte Gerd Biegel schon zwei Mal Vorträge über Fritz Bauer gehalten. Es waren jeweils nur wenige Leute gekommen, die meisten davon hatten Fritz Bauer gar nicht gekannt.

7 + 1 Fragen an: Marc Domin
Geburtsdatum:
30. September 1968
Gründungsdatum meiner Einmann-Punkband "THE D.":
30. August 2010
Beruf:
Kolumnist des Wolfsburger Stadtmagazins "TACHO". Schriftsteller. Texter. Songwriter. Gitarrenlehrer.
1. Wer bist Du? Beschreib Dich in einem Satz!
Ich bin ein relativ sympathischer, leicht zur Fettsucht neigender Möchtegern-Teenager mit beschissen sitzender Frisur.
2. Warum lohnt es sich, eine Lesung von Dir zu besuchen?
Weil niemand ahnen kann, was passiert. Auch der Autor nicht. Man geht aber reicher nach Hause (Auch der Autor).
7 + 1 Fragen an: Astrid Brandt
1. Wer bist Du? Beschreib Dich in einem Satz!
Diplom Designerin und Kunstmalerin Astrid Brandt aus Braunschweig. Ich betreibe die Kommunikationsagentur KUKKI-artfactory, das Atelier Brandt und die Community: my-comtreff.de
2. Warum lohnt es sich, eine Ausstellung von Dir zu besuchen?
Da ich unter unserer heutigen Gesellschaftsstruktur innerlich leide, muss ich der Umwelt ein Zeichen setzen und innovative Schritte einleiten. Der Betrachter kann so meine guten oder schlechten Visionen der zukünftigen Gesellschaft erahnen.
Veranstaltungen: Theater, Konzerte, Poetry Slam und mehr
24. Januar, Nexus: Infoveranstaltung „Wenn Schutzsuchende zu Verfolgten werden...“
26.+27. Januar, Theaterhaus Kunstmühle: Theater im Glashaus: „Das Haus im Wald“
26. Januar, B58: Open Stage
26. Januar, Nexus: Infoveranstaltung: Antiziganismus
28. Januar, B58: Benefizkonzert “Helfen im Quartal”
28. Januar, Nexus: Party: Pleasure Park
02. Februar, Nexus: Konzert: Batteries Not Included
03. Februar, Nexus: Konzert: Ludger + Kippen + Koeter
04. Februar, B58: Electro Forces
07. Februar, Nexus: Infoveranstaltung: Vortrag über den Spitzelskandal im letzten Jahr in
Heidelberg
09. Februar, Nexus: Konzert: Smile And Burn + I Found Myself In Austin, Texas
09.+10. Februar, Theaterhaus Kunstmühle: Theater im Glashaus: „Das Haus im Wald“
10. Februar, Nexus: Konzert: Alarmsignal + Puris Ani + Reset//Mankind
11. Februar, Theaterhaus Kunstmühle: Doppelkonzert mit kriegstanz und glantz: Half Human/Half German
11. Februar, Nexus: Konzert: Hexis + This Gift Is A Curse + Dead Hand
12. Februar, KaufBar, Salon d’Amour
13. Februar, Nexus: Lesung: Torsun & Kulla "Raven wegen Deutschland"
16. Februar, Nexus: Konzert: The Bucket Boyz
17. Februar, LOT-Theater: Poetry Slam
17. Februar, B58: Konzert mit Vanna u.a.
17. Februar, Nexus: Konzert: Mawkish Din + Zibabu
21. Februar, Theaterhaus Kunstmühle: Dennis Deter: Frucht und Schrecken Showing
23. Februar, Nexus: Infoveranstaltung: Antifa-Info-Abend: Film und Shoa
23. Februar, B58: Open Stage
24. Februar, Nexus: Konzert: Deathrite + Lentic Waters + Resurrectionists + Hungry Lungs
25. Februar, Nexus: Party: Technoparty: Krisentrauma
09.+10. März, Theaterhaus Kunstmühle: Theater im Glashaus: „Das Haus im Wald“
7 + 1 Fragen an: Zitrone Rock
1. Wer bist Du? Beschreib Dich in einem Satz!
Ich bin Zitrone Rock, Folk-Punk-Liedermacher aus Braunschweig. Im wirklichen Leben bin ich aber Aktionskünstler und Schauspieler.
2. Warum lohnt es sich, ein Konzert von Dir zu besuchen?
Es ist immer anders, man fragt sich im Publikum: „Geil! Was kommt als Nächstes?“ Meine Mischung aus Comedy, Song, Lied und Slam Poetry ist einzigartig.
































