
Von Uwe Wackerhagen
Leserbrief zu Bau der Stadtbahn Wendeschleife verzögert sich bis 2027
Im Planfeststellungsbeschluss über die Wendeschleife in Gliesmarode vom Dezember 2025 sind die Auflagen explizit aufgeführt. Darin steht das ein Bausachverständiger die betreffenden (teilweise mehr als hundert Jahre alten) Häuser wegen der zu erwartenden Erschütterungen erfassen soll. Von (Zitat) „zusätzlichen Arbeitspaketen“ kann deshalb keine Rede sein.
Möglicherweise sind diese zusätzlichen Aufwendungen ebenso wie die im Beschluss ausgeführten erforderlichen Lärmschutzmaßnahmen, wie zu erwartende Reparaturen nach dem Bau, in den Baukosten von den 9 Millionen (Stand 2025) nicht eingerechnet.
Es zeigt sich wieder einmal das die Aufgabe der intakten Wendeschleife am Moorhüttenweg, gerade einmal 1,4 km entfernt, einen sehr teuren Schildbürgerstreich nahekommt. Zumal das Angebot im ÖPNV dadurch noch verschlechtert wird.
Die Wendeschleife in Gliesmarode wird im Zentrum des Stadtteils gebaut. Mitten durch den alten ehemaligen Friedhof und umgeben von alten Gebäuden.
Das alles wurde durch einen Ausschuss beschlossen, ohne Ratsbeschluss und Bürgerbefragung für dieses Teilobjekt. Die Anwohner haben rund 2800 Unterschriften gegen die Schleife gesammelt. Eine gute Nachricht wäre es den geplanten Bau aufzugeben.






















