VEOLIA – Nach Paris Berlin?
Den Klägern gegen den Film „Water Makes Money“ bläst ein scharfer Wind ins Gesicht. Veolia kann in Berlin die 1,3 Mrd. € schwere Profitmaschinerie der letzten 10 Jahren auf der Basis der öffentlichen Wasserversorgung nicht mehr hinter Geheimverträgen verstecken. Die Berliner haben in einer Volksabstimmung die Aufdeckung dieser Verträge mit Gesetzeskraft verfügt. Und schon passiert das, was der Film an den Beispielen Paris, Bordeaux und Toulouse zeigt: Wache Juristen decken die juristischen Untiefen und Tricks im Konsortialvertrag auf, die es den Globalplayern erlauben, Milliarden aus der kommunalen Wasserversorgung zu generieren. So hat sich jetzt in Berlin Hans-Peter Schwintowski, Leiter des Instituts für Energie- und Wettbewerbsrecht an der Berliner Humboldt-Universität, gemeldet und darauf hingewiesen, dass eine saubere juristische Bewertung der Verträge keinen anderen Schluss zulässt, als dass sie von vornherein ungültig sind.
Das Märchen – oder die wundersame Wandlung von der RegioStadtBahn zur Regiobahn
Nach dem vorhersehbaren Desaster um die RegioStadtBahn im Raum Braunschweig, entdeckt nun der Zweckverband (ZGB) plötzlich seine seit Jahren liegen gebliebenen Hausaufgaben und präsentiert der staunenden Öffentlichkeit die „Neue Regionalbahn 2014+“.
Wie zu erwarten, mischt hier auch die Braunschweiger Zeitung mit, wie immer sach- und fachkundig, und fordert ihre Leser sogar auf, zu den angeblich neuen Plänen des ZGB Stellung zu beziehen, wobei keinem der beteiligten das Prinzip von Stadt-/Straßenbahnen auf Eisenbahngleisen bekannt zu sein scheint, geschweige denn die Vorteile eines solchen Systems gegenüber dem jetzt angepriesenen.
Wie das im Leben nun mal so ist, gibt es auch dafür historische Vorbilder, hier in Gestalt eines bekannten Märchens von H. C. Andersen: „Des Kaisers neue Kleider“. Wie das in die heutige Zeit passt, lesen Sie direkt online oder hier in der pdf-Datei.
Viel Spaß (und auch Nachdenklichkeit) beim Lesen ...
Und es gibt sie doch – die fairen Rosen
in Braunschweig, und zwar bei PENNY, bei REWE und bei Blume 2000 (ECE).
„Photovoltaik 2011 – Eine lohnende Investition“
Das "Energieforum BS" veranstaltet am 02. März 2011 einen Informationsabend rund um die Photovoltaik.
Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr mit einer Ausstellung. Um 19:00 Uhr schließt sich eine Vortragsveranstaltung an. Die Einladung mit näheren Informationen sehen Sie hier.
Es geht um die Zukunft der Energieversorgung (unser Ziel ist 100%!) und die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik. In unserer Region ist Photovoltaik neben der Windenergie und der Biomasse wesentlicher Bestandteil aller zukünftigen dezentralen und regenerativen Energieerzeugungskonzepte: Auch in Deutschland scheint ausreichend Sonne, um einen bedeutenden Anteil des Strombedarfs nachhaltig bereitzustellen.
Valentinstag – Der Tag des weltweiten Rosenskandals
Wenn man in Braunschweig fair gehandelte Schnittblumen kaufen will muss man lange suchen - und findet nichts. Auch zum Valentinstag, dem Tag der Blumengeschenke. Es gibt sie nicht in Baunschweig! Kein Blumengeschäft in der Stadt verkauft fair gehandelte Blumen."Fair" heißt, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter in Würde arbeiten und leben können, dass die Kernarbeitsnormen der "International Labour Organization" ILO und die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" eingehalten werden.
Water Makes Money – wird der Film verboten? – Ein Aufruf!
Nach der bisher überaus erfolgreichen Verbreitung des Films „Water Makes Money“ In Form von über 200 (Kino)-Vorführungen und mehr als 1000 DVDs, hat der im Film kritisierte französische Konzern VEOLIA in Paris gegen den Film Klage wegen „Verleumdung“ eingereicht. Noch ist nicht klar, was konkret man uns vorwirft. Der Konzern hat dennoch bereits erreicht, dass die französische Staatsanwaltschaft dem Antrag Veolias stattgegeben und einen Untersuchungsrichter bestellt hat. Dieser lässt jetzt mit Hilfe eines auch auf Deutschland ausgeweiteten Rechtshilfeersuchens polizeilich ermitteln.
Erst das Huhn und dann das Ei
TiHo-Studie zu Hühnerqualen
Schluss mit wischi-waschi-Atom-Kohle-grün-mix-Strom von BS Energy
Brief an BS Energy vom 02.11.2010:
Sehr geehrte Damen und Herren,
In Ihrem Kundenmagazin bringen Sie mitunter sehr interessante Artikel. Zum Beispiel loben Sie auf Seite 11 unter „Solarstrom boomt – auch in Braunschweig“ den wachsenden Photovoltaik-Markt auch in unserer Stadt. Auf Seite 14 folgt aber konterkarierend eine böse Abrechnung mit der Photovoltaik durch ein Gutachten von Herrn Prof. Manuel Frondel vom RWI. Dieser wettert gegen die staatlich subventionierte Photovoltaik und schiebt ihr sukzessive die Schuld für eine zukünftige Preissteigerung des Stroms in Höhe von bis zu 50% in die Schuhe.
Natürlich steigen die Stromkosten nicht um 50 % und bei einem Anteil der EEG-Kosten von derzeit anteilig 5,2% an den Gesamtabgaben und -steuern wären das bei der Prognose von Herrn Frondel nur gerade mal 2,6 % mehr an Kosten. Das weiß natürlich auch Herr Frondel, aber die 50% sind schon mal als Zahl erwähnt und bleiben wohl so manchem Unbedarften im Gedächtnis hängen. Verschwiegen wird hierbei zusätzlich auch noch, dass die Alternative dazu nur das Festhalten an der Atomenergie sein kann!
Die bisher verschleierten Kosten dieser Technologie werden aber erst mit den Möglichkeiten einer gesicherten Endlagerung exakt zu errechnen sein. Genau das ist aber derzeit noch völlig offen und Sie verschweigen das und geben stattdessen Propagandisten wie diesem windigen Professor das Wort!





































