Wo gibt es den echten und wirklich günstigsten Ökostrom?

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Unter dem Schock der atomaren Katastrophe von Fukushima sind bei den Energieverbrauchern die Vorbehalte gegenüber dem Strom aus Kernkraftwerken und das Interesse an erneuerbaren Energien (EE) sprunghaft angestiegen.

Am ersten April-Wochenende ließ BS Energy Braunschweiger Haushalten ein Info-Blatt zustellen, in dem sich das Unternehmen als „Testsieger Günstigster Ökostromanbieter“ präsentiert. Das grandiose Ergebnis, „40 x günstigster Tarif bis 2000 kWh, 39 x günstigster Tarif bis 5000 kWh“ lässt aufhorchen.

Die vergleichende Studie wurde im Februar 2011 im Wirtschaftsmagazin €uro vorgestellt. Für Braunschweiger Bürger, die nach einem seriösen Anbieter von Strom aus EE ausschauen, lohnt es, sich damit näher zu befassen. BS Energy hat für Braunschweig ein Rechenbeispiel vorgelegt, das nicht stimmt.

Bundesweiter Attac-Ratschlag vom 1. bis 3. April in Braunschweig

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Die Regionalgruppe des globalisierungskritischen Netzwerks sucht weitere Mitstreiter für eine gerechtere Welt.

Die Attac-Gruppe Braunschweig bereitet derzeit eine bundesweite  Versammlung des globalisierungskritischen Netzwerks auf dem Campus der Technischen Universität Braunschweig, im Haus der Wissenschaft, Pockelsstraße 11, vor. Unterstützt wird sie dabei vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA).

Der Ratschlag ist das oberste Gremium von Attac.  Dieses zentrale basisdemokratische Element funktioniert nur mit reger Beteiligung von engagierten Menschen. Eine Attac-Mitgliedschaft ist für die Teilnahme nicht Bedingung. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, mit uns zu diskutieren, sich auszutauschen und sich mit neuen Ideen einzubringen.

Das Programm sieht folgende Punkte vor:

„Ein Sieg der Pressefreiheit!“

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Der Film „WATER MAKES MONEY – Wie private Konzerne mit Wasser Geld machen“  wird nun definitiv am Dienstag, dem 22.3.2011 um 20h15 auf ARTE gezeigt (Wiederholung Donnerstag, 24.3. 10h05).

Nichts Außergewöhnliches sollte frau/man denken – doch weit gefehlt!

„Braunschweig frühstückt fair“

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Unter diesem Motto plant eine engagierte Gruppe unterschiedlicher Kooperationspartner (aus Kirche, Entwicklungswerken, Schulen, Eine-Welt-Organisationen und vielen anderen lokalen Akteuren unserer Stadt) die Anliegen des fairen Handels stärker ins Bewusstsein zu bringen.

Wer weiß schon, wie viel Aufwand in der morgendlichen Tasse Kaffee steckt? Wie weit der Weg war von der Kaffeeplantage über die Zwischenhändler, den Exporteuren und Importeuren, den Kaffeeröstereien und dem Vertrieb in Deutschland, bis er bei mir daheim durch den Filter läuft? Wer macht sich schon Gedanken dazu, wie viel wer auf diesem Weg des Kaffees an meiner Tasse verdient? - Hierzu wollen wir das ganze Jahr über Aufklärungsarbeit leisten!

 

Kaffeearbeiterinnen in Indien – Reinigung der getrockneten Bohnen


Zusammen mit der Schnupperwerkstatt Ökumenisches Lernen der Jugendkirche in Braunschweig veranstaltet die Initiative "Braunschweig frühstückt fair" bis zum Ende diesen Jahres Unterrichtseinheiten und Projektstunden für Schulklassen, Konfirmandengruppen und andere Interessierte.

 

Wie private Konzerne aus Wasser Geld machen: „Water makes money“ am 22.3. auf ARTE

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"Vor 10 -15 Jahren erhob sich eine Welle der Privatisierung unserer Wasserversorgung und wälzt sich seither durch die ganze Welt. Die nachhaltigen Folgen - ...

Faire Blumen – FIAN kritisiert EDEKA

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Am 10. Februar hat Uwe Meier in einem Beitrag kritisiert, dass es in Braunschweig keine fair gehandelten Rosen gebe und Edeka "Fairtrade" auf die Verpackungsfolie drucke, jedoch keine fairen Rosen drin seien. Die Aussage nahm Meier kurze Zeit später wieder zurück mit dem Hinweis, dass Penny und REWE richtige fair gehandelte Rosen anböten mit dem offiziellen Siegel von Fairtrade, jedoch mit 2, 99 € einen Euro teurer als Edeka. Dieser eine Euro ist im Grunde der Preisaufschlag für den fairen Handel mit Rosen.  Die Edekazentrale in Hamburg reagiert mit einem Brief, der in braunschweig-spiegel.de eingestellt ist.

Inzwischen ist nicht nur das Verbraucherschutzministerium und der Bundesverband der Verbraucherzentrale auf diesen Sachverhalt aufmerksam geworden, sondern auch die Menschenrechtsorganisation FIAN.

Lesen Sie hier den Brief von FIAN, dem internationalen "Food First Informations- und Aktions-Netzwerk":

Faire Rosen – EDEKA nimmt Stellung

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Manchmal schlagen Beiträge im Braunschweig-Spiegel Wellen weit über unsere Region hinaus. So erging es meinem Beitrag zu den fairen Rosen zum Valentinstag (Beitrag siehe...

Plusenergie jetzt in Braunschweig

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Nachden uns die rückwärtsgewandte Baupolitik dieser Stadt unter OB Dr. Hoffmann und der CDU/FDP über viele Jahre zurückgeworfen hat, ist es an der Zeit, dass auch Braunschweig die Notwendigkeit der großen Schritte in der Bau-Klimapolitik erkennt. Diese Politik wäre ein geeignetes Thema für einen ernsthaften Wahlkampf, bei dem es tatsächlich um Kinder und Zukunft geht. In Braunschweig sollten nur noch Plusenegiehäuser genehmigt werden (Red.).

VEOLIA – Nach Paris Berlin?

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Den Klägern gegen den Film „Water Makes Money“ bläst ein scharfer Wind ins Gesicht.  Veolia kann in Berlin die 1,3 Mrd. € schwere Profitmaschinerie der letzten 10 Jahren auf der Basis der öffentlichen Wasserversorgung nicht mehr hinter Geheimverträgen verstecken. Die Berliner haben in einer Volksabstimmung die Aufdeckung dieser Verträge mit Gesetzeskraft verfügt. Und schon passiert das, was der Film an den Beispielen Paris, Bordeaux und Toulouse zeigt: Wache Juristen decken die juristischen Untiefen und Tricks im Konsortialvertrag auf, die es den Globalplayern erlauben, Milliarden aus der kommunalen Wasserversorgung zu generieren. So hat sich jetzt in Berlin Hans-Peter Schwintowski, Leiter des Instituts für Energie- und Wettbewerbsrecht an der Berliner Humboldt-Universität, gemeldet und darauf hingewiesen, dass eine saubere juristische Bewertung der Verträge keinen anderen Schluss zulässt, als dass sie von vornherein ungültig sind.

Das Märchen – oder die wundersame Wandlung von der RegioStadtBahn zur Regiobahn

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Nach dem vorhersehbaren Desaster um die RegioStadtBahn im Raum Braunschweig, entdeckt nun der Zweckverband (ZGB) plötzlich seine seit Jahren liegen gebliebenen Hausaufgaben und präsentiert der staunenden Öffentlichkeit die „Neue Regionalbahn 2014+“.

Wie zu erwarten, mischt hier auch die Braunschweiger Zeitung mit, wie immer sach- und fachkundig, und fordert ihre Leser sogar auf, zu den angeblich neuen Plänen des ZGB Stellung zu beziehen, wobei keinem der beteiligten das Prinzip von Stadt-/Straßenbahnen auf Eisenbahngleisen bekannt zu sein scheint, geschweige denn die Vorteile eines solchen Systems gegenüber dem jetzt angepriesenen.

Wie das im Leben nun mal so ist, gibt es auch dafür historische Vorbilder, hier in Gestalt eines bekannten Märchens von H. C. Andersen: „Des Kaisers neue Kleider“. Wie das in die heutige Zeit passt, lesen Sie direkt online oder hier in der pdf-Datei.

Viel Spaß (und auch Nachdenklichkeit) beim Lesen ...

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