Im Blindflug ins Nichts: ECE-Ausfahrt muss entschärft werden

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Wer aus der Hochgarage des ECE in die Georg-Eckert-Straße einfahren will, hat nahezu keine Sicht auf die Verkehrssituation vor der Ausfahrt. Foto: Klaus Knodt

Wer als Autofahrer den Einkaufstempel ECE über die dunkle Parkhaus-Ausfahrt Georg-Eckert-Straße verlässt, kennt das beklemmende Gefühl: Am Ende der Parkhaus-Ausfahrt steuert er, besonders ab Mittag bei Gegenlicht, regelrecht ins Blinde. Radfahrer und Fußgänger vor der Ausfahrt werden oft viel zu spät gesehen. So kommt es immer wieder zu Gefährdungssituationen.

Ein roter Fahrradstreifen auf dem Pflaster und eine Haltelinie an der Ein- und Ausfahrt zum Parkhaus könnte solche Situationen entschärfen. Foto: Klaus Knodt

Braunschweiger Spürnasen für Rettungseinsätze zertifiziert

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Jennifer Knaak und ihre Hündin Elli von Johanniter-Rettungshundestaffel bestehen erfolgreich Rettungshundeprüfung in Holzminden Wenn Menschen vermisst werden, sind oftmals die Spürnasen der ehrenamtlichen Rettungshunde...

Karriere bei der Bundesagentur für Arbeit

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"Pressemitteilung" Am 2. November um 16.00 Uhr informiert Sabrina Diers von der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar über die Karrierechancen bei der Bundesagentur für Arbeit...

FILMFEST: Nina in Schokolade und zuckersüß

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Im Film „Jerichow“ spricht sie nach ziemlich genau 29 Minuten ihren ersten grammatikalisch vollständigen Satz. Und dennoch ist sie seit Beginn des Films gegenwärtig. Sowas schaffen nur SchauspielerInnen, die eine Art „Aura“ umgibt – die eine tiefe Sehnsucht nach Verstehen, Identifikation, Seelengleichheit bei den Zuschauern wecken.

Nina Hoss erhält die “Europa” von Dr. Frank Westhoff (VW Financial Service) und Festivaldirektor Michael P. Aust. Foto: Klaus Knodt

Das Mädchen Rosemarie. Die spröde Schöne mit den langen Beinen. Diese dünne Blondine mit dem Funkeln in den Augen. Ein Mädchen, das man beschützen will, bis es sich selbst als die Quelle des Übels enttarnt.

Nina Hoss ist erstaunt, dass der Zug der Wimpern über ihren gar nicht blauen Augen am Hagenring an jedem Baum hängt. „Und das auch noch auf einer Schokolade zu sehen, hat mich umgehauen.“ Im Gespräch mit Interviewer Daniel Kothenschulte auf ihre Schönheit angesprochen, gibt sich die 42-Jährige ein bisschen zu unreflektiert naiv: „Was ist denn schon Schönheit. Das hat ja auch mit Ausstrahlung zu tun. Siehe die Helena in Faust II. Da wird die Schönheit zum Fluch. Selbst wenn Helena runtergerockt ist, werden Kriege um sie angefangen. Für mich ist Schönheit keine Kategorie.“ Dennoch, und da blitzt die Verführerin Nina, „bekomme ich gern Komplimente“. Sie bekommt das Kompliment in Form eines zuckersüßen Schokoladentäfelchens mit ihrem stilisierten Konterfei.

Ohne Berührungsängste: Nina Hoss schreibt im Kino fleissig Autogramme. Foto: Klaus Knodt

Tasten in der Finsternis

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  26.10.2017, 20:30 Uhr, im "Das KULT" (Hamburger Str. 273 Schimmelhof Eingang C2; 38114 BS)      Ab 20:30 Uhr werden die Lichter gelöscht und...

SoVD Veltenhof wird 70 und feiert Jubiläum

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"Pressemitteilung" 2017 ist das Jahr der Jubiläen: Der Sozialverband Deutschland (SoVD) feiert sein 100-Jähriges, der Ortsverband Veltenhof wird 70 Jahre alt. Das wird gefeiert:...

Johanniter bilden Betriebshelfer aus

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"Terminankündigung" Leben retten lernen am Freitag, 27. Oktober, von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, in der Dienststelle der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Ludwig-Winter-Straße 9, 38120...

Messe für Gesundheits- und Sozialberufe im BiZ

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"Pressemitteilung"Die Agentur für Arbeit Braunschweig bietet am 26. Oktober in Kooperation mit diversen Arbeitgebern und Bildungseinrichtungen eine Messe für Gesundheits- und Sozialberufe im Berufsinformationszentrum...

Was hilft gegen AfD-Wähler? Integrationspolitik für Deutsche

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Wilhelm Heitmeyer, der ehemalige Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld, sagt in diesem Interview nichts, was er nicht schon...

Das Grundeinkommen ist nicht egalitär, sondern elitär

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Süddeutsche Zeitung - Gastbeitrag von Christoph Butterwegge

Ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE), wie es in weiten Bevölkerungskreisen auf große Sympathien stößt, hat auf den ersten Blick etwas Faszinierendes: Statt wie im bestehenden Wohlfahrtsstaat nur jene Menschen durch eine spezielle Transferleistung wie das Arbeitslosengeld II aufzufangen, die weder über ein ausreichendes Erwerbseinkommen noch über Leistungsansprüche aus dem Versicherungssystem verfügen, sollen alle (Wohn-)Bürger ohne Ansehen der Person, ohne Arbeitspflicht und ohne besonderen Nachweis in den Genuss einer Zuwendung gelangen, die zur Sicherung ihrer materiellen Existenz ausreicht.

Nach jahrzehntelanger Flickschusterei am Sozialstaat, die immer neue Probleme und Streitigkeiten in der Öffentlichkeit mit sich brachte, erscheint der angestrebte Systemwechsel vielen Menschen geradezu als Erlösung: Hartz-IV-Bezieher hoffen, vom Druck ihres Jobcenters befreit zu werden, Steuerzahler glauben, nichts mehr von Reformen hören zu müssen, die - wie Hartz IV - keine Verbesserungen bringen. An die Stelle eines gleichermaßen komplexen wie komplizierten Wohlfahrtsstaates, individuell geltend zu machender Ansprüche und behördlicher Kontrollen soll ein Universaltransfer treten, der keiner großen staatlichen Bürokratie mit Sanktionsdrohungen mehr bedarf.

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