Wanderausstellung »Residenzpflicht – Invisible Borders«
Presseerklärung: Wanderausstellung "Residenzpflicht – Invisible Borders" vom 5. bis zum 21. Juni in der Jugendkirche
Am 5. Juni 2012 eröffnet der Jugendring Braunschweig, gemeinsam mit der ev. Jugend und dem AK Antirassismus der Ultras Braunschweig in der Jugendkirche am Prinzenpark die Wanderausstellung »Residenzpflicht – Invisible Borders«. Die Ausstellung widmet sich auf anschauliche Weise der restriktiven deutschen Asylpolitik. Vor allem die Auswirkungen der im Hinblick auf Bewegungsfreiheit und Menschenwürde höchst fragwürdigen Residenzpflicht werden hier erfahrbar. Die Ausstellung wird bis zum 21.Juni zu sehen sein.
In einer begehbaren Installation aus Infowänden, Architekturmodellen, Audio- und Videofeatures vermittelt die Ausstellung einen Eindruck vom beklemmenden Alltag von Flüchtlingen in Deutschland. Sie beschreibt die abstrakten Techniken zur Überwachung von Raum und Bewegung, wie etwa der Beschränkung des Aufenthalts für Menschen im Asylverfahren oder mit Duldung auf den jeweiligen Landkreis oder das Bundesland – die sogenannte Residenzpflicht. Ausführlich kommen auch die Betroffenen selbst zu Wort. Sie berichten, was es bedeutet, der deutschen »Ausländerpolitik« ausgesetzt zu sein, aber auch wo im Alltag Widerstand geleistet werden kann und muss. Dieser doppelte Zugang ermöglicht es auch Menschen, die nicht selbst von der Residenzpflicht betroffen sind, deren Auswirkungen nachzuvollziehen und das Ausmaß der Ausgrenzung zu begreifen.
Buchvorstellung: A wie AufpASSEn
Motorisierte Straßenkunst in Braunschweig
Ein gelbes Auto mit einem Schwanz über das Pflaster gezogen, um eine hilflose, endlich Blätter tragende Platane gewickelt. Direkt vor der ECE-Kaufhalle. Was soll denn das? Ach so: Kunst! Ist alles, was nicht sofort verstanden wird Kunst?
7 + 1 Fragen an: Peter M. Glantz
1. Wer bist Du? Beschreib Dich in wenigen Sätzen!
Ich bin Peter M. Glantz, arbeite als Musiker, Komponist und Produzent für Film, Theater und eigene Projekte.
2. Warum lohnt es sich, Dich live zu sehen?
Weil man mich sonst nicht sieht. Ich bin ja meist im Studio. Live gibt’s dann mal eine andere Seite, eine andere Möglichkeit zu verstehen, um was es mir geht. Übrigens ist es spannend, zugegeben nicht immer ein reines Vergnügen, aber äußerst interessant.
Vom Seelenheil zur Weltverbesserung. Was bedeutet Säkularisierung?
Veranstaltung Ev. Akademie Abt Jerusalem - Programm
In der europäischen Geistesgeschichte versteht man unter Säkularisierung den Übergang zu einer von kirchlicher Bevormundung befreiten Weltdeutung. Weltliche Werte und Ziele gewinnen an Bedeutung. Zu den Folgen zählt man Entkirchlichung, das Ende der „großen Erzählungen“ und den Niedergang der Volkskirchen. Andererseits ist die Postmoderne religiös keineswegs unmusikalisch. – Ist der Begriff „Säkularisierung“ angesichts seiner Bedeutungsvielfalt überhaupt geeignet, historische Phänomene und gegenwärtige Entwicklungen zu deuten? Anhang von grundsätzlichen Betrachtungen und am Beispiel einzelner Epochen gehen wir der Frage nach. Einladung und Ablaufplan
Gedenkstätte ohne Bürger
Der Braunschweig-Spiegel.de veröffentlicht eine Folge von Aufsätzen von Dr. Helmut Kramer aus der Zeitschrift "Ossietzky"
Bisher sind erschienen:
Folge 1: "Eine Gedenkstätte im Stillstand"
Folge 2: "Wie man Opfern ihren Namen zurückgibt"
Folge 3: "Gedenkstätte ohne Bürger"
Gemeinsam für Fritz Bauer
Der Fritz Bauer-Freundeskreis traf sich wieder im Gewerkschaftshaus unter Leitung von Udo Dittmann. Zu Gast war zum zweiten Mal der Generalstaatsanwalt Norbert Wolf, der Neues zu den Fritz Bauer-Ehrungen mitzuteilen hatte.
Er berichtete von den guten Gesprächen, die er mit der Verwaltung und Parteien gehabt habe. Alle wären sich einig, dass die Ehrung von Fritz Bauer in diesem Jahr ein wichtiges und großes Ereignis sei. Er hob hervor, dass es vor allem bürgerschaftlichem Engagement zu verdanken sei, dass diese Ehrung zustande kommt und er gerne dieses Engagement unterstütze.
Clemens von Reusner: Continuous Flow Machines
Allgemeiner Konsumverein: Eröffnung von "Fremd / Vertraut – Klang" am Mittwoch, 23. Mai, 19.00 Uhr
An der TU Braunschweig ist das Pfleiderer-Institut für Strömungsmaschinen angesiedelt. Das Institut mit seinen Kompressoren und Turbinen zieht auf den Forschungsflughafen um. Damit verlässt auch eine ganz besondere Klanglandschaft ihren alten Raum und verändert sich.
Der Komponist und Klangkünstler Clemens von Reusner hat im alten PFI das akustische Material aufgenommen, durch verschiedene Verfahren digitaler Klanganalyse und –bearbeitung verändert, daraus die Komposition „Continuous Flow Machines“ entwickelt und im Ambisonic-Verfahren akustisch in einen virtuellen Raum gesetzt.
„Abrahams Kinder“ – Neuer Verein in Braunschweig
„Abrahams Kinder“ ist ein neuer Verein in Braunschweig, dessen Ziel es ist, hier in der Stadt die drei Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam in eine Verbindung zu bringen – ganz im Sinne von Lessings „Nathan dem Weisen“. Entstanden ist der Verein „Abrahams Kinder“ aus einer städtischen Initiative vor ca. 3 Jahren.

































