Bumsdorfer Auslese im Januar – Umfallende Leuchtturmprojekte

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Die Bumsdorfer Auslese ist wie alle Lesebühnen für niveauvolle Unterhaltung und seriöse Informationsaufbereitung bekannt. Oder für etwas ganz anderes. Die Ensemble-Mitglieder, die in diesem Monat Till Burgwächter, Axel Klingenberg und Holger Reichard heißen, haben dazu sicher jeweils eine dezidierte Meinung, wahrscheinlich sogar mehrere gleichzeitig. So genau wissen sie das aber selbst nicht.

Um die Verwirrung komplett zu machen, haben sie sich deshalb auch wieder Gäste eingeladen. Johannes Weigel kommt vom Dorf, mag Freibier, Tierfilme und Hallentennis. Geschichten schreibt er, um reich und berühmt zu werden und wegen der Groupies. Er ist Mitglied bei der Hannoverschen Lesebühne „Nachtbarden“ und dem Leseensemble „FCKW“. Michael „Schepper“ Schaefer zeigt dagegen, dass der E-Bass auch zum Solieren taugt, indem er eigene Kompositionen vorträgt – mal instrumental, mal mit Drumcomputer, mal mit Gesang – und seine Zuhörer in unerhörte Räume entführt. Und damit die KaufBar zum Erbeben bringen wird (daher auch der Titel der Veranstaltung).

Monarchie und Moderne. Überlegungen zum Braunschweiger „Projekt 1913“.

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Einen flotten „Stabreim“ haben sich die für das 1913 – Projekt Verantwortlichen einfallen lassen, der an einen Werbespruch erinnert. Dem Leser soll suggeriert werden, das Jahr 1913 sei beides gewesen: noch in der Tradition stehend, aber doch schon dem Neuen zugewandt. Dass das Wortpaar keinen echten Gegensatz beinhaltet, haben Kritiker jedoch schon bald herausgefunden. Die vordemokratische Herrschaftsform ist aktueller, als uns lieb sein kann. Gab nicht der OB Hoffmann zu Protokoll, mehr als die famose Victoria Luise interessiere ihn die „Regentschaft“ ihres welfischen Gemahls? Nun hat dieser kaum eigenständige Akzente gesetzt, aber er übernahm die Herrschaftsform, die bisher in dem höchst überschaubaren Land üblich war. Der Monarch stand an der Spitze einer kleinen Elite; die Mitbestimmung des Volkes war dagegen durch ein antiquiertes Wahlrecht auf ein Minimum beschränkt. Man konnte ´durchregieren´.

Eine nicht gehaltene Predigt zu Weihnachten

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In dem TAZ-Interview mit ev. Theologin Ellen Ueberscheer geht es natürlich um Weihnachten, um Kirchgang zum "Heiligen Abend", um die "heile Familie" und um...

Fröhliche, atheistische Weihnachtslieder

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Zum Fest der Feste präsentiert der Braunschweig Spiegel sieben atheistische Weihnachtslieder, um eine fröhliche Alternative zu den altbekannten Weihnachtssongs zu präsentieren.

Wir wünschen ein fröhliches, inspirierendes und besinnliches Weihnachtsfest!

Hier unsere kleine Auswahl:

1) Atheist Carolers

 

 

 

7 + 1 Fragen an: Helmut Orosz

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1. Wer bist Du? Beschreib Dich in einem Satz!

Ich bin ein liebenswerter, durchgeknallter Rocker, der trotz allem mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen geblieben ist.


2. Warum lohnt es sich, ein Konzert von Dir zu besuchen?

Da ich von Langeweile nichts halte, unterhalte ich die Leute gerne. Das Größte für mich ist, wenn ich das Funkeln in den Augen der Fans und der Konzertbesucher sehe, wenn ich erleben darf, dass die Musik sie anrührt und packt.

In den vergangenen Wochen hatte ich die Gelegenheit, bei einigen Konzerten von Honky Tonk aufzutreten. Man konnte bei diesen Konzerten nicht feststellen, wer mehr Spaß hatte – die Zuhörer oder ich! Dazu kommt – jedes Konzert war anders, es gibt immer neue Überraschungen. Also tritt auch keine Langeweile auf.

Fünftes Treffen der „Initiative neues FBZ“

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Bei ihrem fünften Treffen vertieften die Mitglieder der „Initiative neues FBZ“ ihre Vorstellungen davon, welche Rolle die Initiative künftig dabei spielen ...

Das Thema Beschneidung geht weiter …

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Nicht veröffentlichter Leserbrief von Sigrid Probst In mehreren Leserbriefen der Braunschweiger Zeitung stehen sich Meinungen verhärtet gegenüber. Es darf aber nicht so weit gehen,...

Neue Umweltzeitung: Die tägliche Dosis Gift

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Wenn jemand behauptet, unsere hochindustrialisierte Zivilisation würde die Menschen allmählich vergiften, so möchte ich gewiss nicht widersprechen. Auch wenn diese Vergiftung doch eher unabsichtlich geschieht.

Aber wer 50.000 Hähnchen in einem kleinen Stall mästet oder hunderte von Schweinen zusammenpfercht, kommt eben nicht ohne Medikamente wie Antibiotika aus. Diese Stoffe finden sich dann im Fleisch, ebenso wie sich Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf vielerlei Obst und Gemüse ansammeln. Mag die einzelne Dosis auch zu klein sein, als dass von ihr eine Gesundheitsgefährdung ausgeht, kumulative und additive Effekte einzelner Stoffe können tatsächlich die Gesundheit beeinträchtigen. Viel dagegen tun kann man nicht, nur darauf achten, sich möglichst gesund zu ernähren, also von Produkten der Nahrungsmittelindustrie Abstand zu nehmen. Das wiederum ist eine Frage des Geldes, womit sich der Teufelskreis schließt. Die neue Umweltzeitung behandelt dieses Thema, unsere Autoren zeigen an vielerlei Beispielen, dass wir heute von Giften umzingelt sind, und geben Tipps, wie wir uns etwas schützen können. Das gilt nicht nur für Lebensmittel, sondern auch bei Kleidung und in der Wohnung – wer in einem frisch gedämmten Altbau wohnt, erlebt oft sein schwarz-blaues Wunder. Und im Gegensatz zu vielem, was in Lebensmitteln steckt und gerne zur Panikmache dient, ist Schimmel an den Wänden sehr viel gefährlicher und schwer zu bekämpfen.

Braunschweig Archiv 3: Stolpersteine gegen das Vergessen

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Foto: Michael Freisen

Frank Stella – Die Retrospektive. Werke 1958-2012

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bis 20.01.2013

Frank Stella - Die Retrospektive. Werke 1958-2012

Installationsansicht - Frank Stella - Die Retrospektive. Werke 1958-2012

Frank Stella (geb. 1936) ist einer der letzten lebenden Heroen der amerikanischen Malerei aus der Zeit der 1950er und 1960er Jahre. Auch Stellas jüngere Arbeiten offenbaren seine immer wieder aufs Neue überzeugenden Wege in die Abstraktion. Mit einem Paukenschlag eroberte der kaum zwanzigjährige Künstler bereits 1959 die New Yorker Szene: Seine großen Black Paintings verschärften nicht nur die Auseinandersetzung mit dem Minimalismus in der Malerei, sondern bereiteten auch den "Ausstieg aus dem Bilde in den Raum" vor. Anders als seine Zeitgenossen schlug Stella jedoch einen völlig eigenen Weg ein, der ihn zu immer opulenteren, barockeren Reliefs führte. Mit der Wendung "vom Minimalismus zum Maximalismus" wurde Frank Stella zu einem der prägenden Künstler des 20. Jahrhunderts, dem das Kunstmuseum Wolfsburg mit etwa 63 meist großformatigen Werken und 82 Arbeiten auf Papier eine umfassende Retrospektive widmet. Sie bildet den Schlussstein für den internationalen Reigen der Präsentationen, mit denen der 75. Geburtstag des Künstlers gewürdigt wird.

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