1. Februar: Rémi Panossian trio feat. Nicole Johänntgen & Frederik Köster

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Rémi Panossian trio feat. Nicole Johänntgen & Frederik Köster

Fr, 01. Februar, 20 Uhr

Lindenhof "Da Paolo", Kasernenstrasse 20

Organisiert durch Jazz-Initiative Braunschweig

Ein schillerndes musikalisches Universum irgendwo zwischen Romantik, Avantgarde, Rock und Jazz.

Eintritt: Abendkasse 17 EUR / 15 EUR (ermäßigt) / 7 EUR (SchülerInnen)



BS Kultur Teil 2: Warum gibt es keine Kunsthalle?

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Die Suche nach dem heiligen Gral – Mehr als 20 Jahre oder warum gibt es keine Kunsthalle?

Die endlose Geschichte beginnt für mich 1995. Damals wurde das Thema Kunsthalle im Zusammenhang mit einem Design-Zentrum in der ehemaligen Zuckerraffinerie Frankfurter Straße diskutiert. Eigentlich sprachen sich damals alle Parteien für das Projekt aus. Im Jahr 2000 sollte die Kunsthalle realisiert werden. Alles scheiterte an den Finanzen.

Zwischendurch gab es das übliche Prozedere von Arbeitskreisen, Gutachten und Wirtschaftlichkeitsberechnungen. In der Öffentlichkeit wurde das Thema 2004 wieder diskutiert im Zusammenhang mit dem Bahnhofsrestaurant – und wieder begann das übliche Prozedere.

Nun komme ich zur aktuellen Situation: Die HBK hat zusammen mit dem Museum für Photographie der Verwaltung ein Konzept vorgelegt. Im Kulturausschuss begann die Debatte, wie immer geht es um die finanzielle Ausgestaltung. Für die bauliche Maßnahme der Erweiterung der Halle an der Hamburger Straße hat die Verwaltung 623 Tausend € ermittelt, die Verwaltung rechnet Zahlen gerne hoch, wenn das Projekt politisch nicht erwünscht ist. Wahrscheinlich ist das Ganze auch für 500 Tausend € zu haben. Dann geht es noch um eine dreijährige Konzeptförderung von dann jährlich 140 Tausend €.

Es ist schon merkwürdig, dass eine Stadt, die für die Verherrlichung von Victoria Luise 1,5 Millionen € im Jahr 2013 verpulvert, keine Mittel für eine Kunsthalle geben kann.

Einladung der Kreativregion // 9. Januar

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Hallo liebe Kreative der Region! Euch ein frohes neues Jahr!

Seit kurzer Zeit bin ich in der KreativRegion Braunschweig Wolfsburg dabei und im Arbeitskreis 'Inspiration' angekommen. Wir haben uns vorgenommen bis April so Einiges zu schaffen, zum Beispiel eine tolle Veranstaltung von Kreativen für Kreative ... Und hier mein Appell an euch: Wir benötigen noch dringendst kreative Unterstützung für die anstehenden Planungen! Unser nächstes Treffen findet am 09. Jan. in der Agentur 'propaganda' in der Bismarckstraße 4 statt. Interessierte sind herzlichst zum Brainstorming und Reinschnuppern eingeladen. Kommt einfach vorbei!

1913: Hochzeitstanz am Abgrund – ein interessantes Interview

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Der Historiker Ernst-August Roloff ist ein Experte für die braunschweigische Landesgeschichte. Die Feierlichkeiten, die von der Stadt und Herrn Borek in diesem Jahr zum...

Das Nexus im Januar

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Hier die aktuellen Termine aus dem Nexus im Januar und ein besonderes Konzert im Februar:


12. Januar, Samstag

Konzert: Keine Eintracht mit Nazis!

Einlass: 21:00 Uhr

 

Lineup:

Live:

FEINE SAHNE FISCHFILET / Audiolith

ULTRNX / Audiolith

DISCOCRUNCH / Endigital

 

Aftershow:

SUPERENDI (Egotronic / Berlin)

MAX VOLUME (KüR / Kassel)

SI.KURD (KRSTRM / Braunschweig)

 

Nach dem großen Erfolg der ersten Auflage vom KEINE EINTRACHT MIT NAZIS – Konzert legen wir nun mit Vol. II nach!

Auch nach der Veröffentlichung der Broschüre “kurvenlage”, die zu einer breiten Diskussion in der Öffentlichkeit geführt hat, gibt es weiterhin das Problem rechter Hooligans und Nazis im Eintracht-Stadion.

Der Versuch den gesellschaftlichen Raum des Stadions als unpolitisch zu verkaufen, bedeutet in der Realität einen Raum in dem sich Nazis ungestört bewegen und auch agieren können. Überall wo Nazis das tun können, wo sie mit ihren diskriminierenden und menschenverachtenden Inhalten auftreten, muss Ihnen klar gemacht werden, dass sie nicht willkommen sind!

Wir fordern deshalb eine Fankultur mit einem konsequenten antifaschistischen Grundkonsens ein. Keine Freiräume für Nazis!

Mit cooler Musik und feinen Beats gegen nationalistische, sexistische und rassistische Scheiße. Gegen rechte Hooligans im Eintracht-Stadion und anderswo!

Der gesamte Erlös kommt der Arbeit der Initiative gegen rechte (Hooligan-)Strukturen zu Gute.

BS Kultur Teil 1: Fragen und Anregungen zum Thema: Neues FBZ

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Offener Brief an den Kultur- und Wissenschaftsausschuss


Liebe Leser,

im vorliegenden Artikel verwende ich häufiger den Ausdruck „wir“, dies liegt daran, dass ich in den Diskussionsprozess für ein neues Freizeit- und Bildungszentrum mit eingebunden bin.

In der bisherigen Vorlage der Verwaltung vom 28. 09. 2012 vermissen wir bei der Frage Vorgehen und Methodik: Warum wurden die umfassenden Überlegungen, die seinerzeit für den Kulturentwicklungsplan vorgesehen waren, nicht in die Methodik einbezogen?

Bei ihrer Anmerkung zum Fragenkatalog sind wir der Meinung, dass die unterschiedlichen Initiativen und Kulturangebote weiterhin ihre Daseinsberechtigung haben und sich in ihren Kulturbereichen weiter entwickeln sollten.

Bei ihrer Analyse vermissen wir grundsätzlich eine Bewertung der Nutzer des alten FBZ, denn es fanden ja auch viele Bürgerveranstaltungen statt, auch viele Gruppen trafen sich. Ein neues Kulturzentrum sollte unserer Meinung nach auch diese Angebote wieder möglich machen.

Poetry Slam – Dead or Alive im kleinen Haus des Staatstheaters

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Heute wird die spannende Frage geklärt: Wer ist besser – die lebenden oder die toten Dichter? Wessen Texte, ob gesprochen, geflüstert oder geschrien, hinterlassen den stärksten Eindruck?

Bei POETRY SLAM – DEAD OR ALIVE kommt es zum ultimativen Vergleich: Lebende Performance-Poeten aus dem Hier und Jetzt fordern verstorbene Dichtergrößen heraus, erweckt von Schauspielern aus dem Ensemble des Staatstheaters Braunschweig. Fünf Personen umfasst je eine Gruppe, und ob Nietzsche, Shakespeare, Villon oder Gernhardt, die Klassiker der Weltliteratur werden gegen eine äußerst lebendige und schlagkräftige Truppe zu Felde ziehen müssen!

Hintergrund Braunschweig 1913: Tanz am Abgrund – und der Versuch, ein morsches politisches Gebilde...

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Es steht schlecht für diejenigen, die die Hochzeit 1913 als Anlass nehmen wollen, den Stolz auf die „braunschweigische Identität“ zu fördern: der Schwiegervater einer der Hauptverantwortlichen für die Katastrophe des Ersten Weltkrieges, die Braut uneinsichtig bis ans Lebensende; der Bräutigam fällt später (1948) vor der Spruchkammer des Internierungslagers als völlig ignorant auf und auch der bis Ende 1913 im Herzogtum Braunschweig amtierende Regent Johann – Albrecht erweist sich als führender Förderer unterdrückerischer Kolonialherrschaft wie plumper Kriegspropaganda.

Aber gibt es nicht wenigstens innenpolitische Gründe, zum Herzogtum Braunschweig zustehen? Etwa nach dem Motto „Small was beautiful“ oder, frei nach Frank Sinatras Song,„We did it our way“?

Herzogtum Braunschweig – „small was beautiful“?

 

Hintergrund 1913: “Lieber den Türken in der Stadt als einen Herzog von Braunschweig“

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“Lieber den Türken in der Stadt als einen Herzog von Braunschweig“ (Braunschweig zu Bestrebungen des Herzog Julius 1568)

Die Braunschweiger Bürger haben über Jahrhunderte die Unabhängigkeit ihrer Stadt gegen das Herzogtum verteidigt. Die Herzöge residierten seit 1432 auch nicht mehr in der Stadt, sie hatten ihre Residenz lieber nach Wolfenbüttel verlegt. Die Freiheiten und Rechte der Stadt waren ihnen aber nach wie vor ein Dorn im Auge. So versuchten sie über mehr als zweihundert Jahre, die Stadt gewaltsam in die Knie zu zwingen. Mit großem Aufwand, Kriegslisten und nackter Gewalt gingen sie vor.

29. Juni 1528 in Wolfenbüttel; † 3. Mai 1589 (Wikipedia)

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