
SPD-Pressemitteilung
Betreiber kündigt „breites Spektrum potenzieller Konzepte“ an.
Bratmann: „Auch die Schloss-Arkaden müssen ihren Beitrag leisten, damit Braunschweigs Innenstadt attraktiv bleibt!“
Das sich ändernde Einkaufsverhalten der Menschen macht auch vor den Braunschweiger Schloss-Arkaden nicht Halt. Wie das Center-Management auf eine Anfrage der SPD-Ratsfraktion zum Wirtschaftsausschuss am Dienstag, 24. Februar, mitgeteilt hat, befinden sich die Arkaden aktuell in einem „gesteuerten Transformationsprozess“: Es werde versucht, einige der bestehenden Leerstände beispielsweise durch neue Formate oder Mischnutzungen zu schließen und den bestehenden Branchen-Mix weiterzuentwickeln.
„Das sind grundsätzlich erstmal gute Nachrichten, da wir die teilweise deutlich sichtbaren Leerstände in den Schloss-Arkaden mit zunehmender Besorgnis registriert haben“, erklärt Christoph Bratmann, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. „Angesichts des großen Aufwands, den OB Thorsten Kornblum und die Ratspolitik derzeit betreiben, um die Innenstadt zu stärken und Leerstände zu schließen, dürfen jetzt nicht ausgerechnet die Schloss-Arkaden anfangen zu schwächeln.“
Die Sorge der SPD-Fraktion sei auch aus wissenschaftlicher Sicht nicht unbegründet, erläutert Bratmann weiter. So habe die Mehrheit der Betreiber großer Shoppingmalls in Deutschland in einer Wirtschaftsstudie aus dem Jahr 2023 selbst davor gewarnt, dass Malls mit reiner Einzelhandelsnutzung nicht mehr zukunftsfähig seien. „Die Botschaft der Studie ist eindeutig: Die klassischen Shoppingmalls, wie sie rund um die 2010er-Jahre vielfach bundesweit entstanden sind, müssen – wie auch der gesamte Einzelhandel – mit der Zeit gehen, wenn sie eine Zukunft haben wollen. Sie müssen neue Wege finden, die Menschen in die Stadt zu locken“, so Bratmann.
Das betreffe auch die Braunschweiger Schloss-Arkaden: „Vom Center-Management erwarten wir daher nicht nur kreative Konzepte, wie sie jetzt angekündigt worden sind, sondern auch eine entsprechende Investitionsbereitschaft“, fordert Bratmann. Seine Fraktion werde dies weiter aufmerksam beobachten. „Die Schloss-Arkaden sind ein zentraler Pfeiler städtebaulicher Planungen, beispielsweise zur Neugestaltung des Bohlweg-Areals (BOMA+). Es liegt daher in unserem gesamtstädtischen Interesse, dass auch privatwirtschaftliche Unternehmen wie die Betreiber der Schloss-Arkaden weiterhin bereit sind, in die Attraktivität unserer Stadt zu investieren.“
























