Die 9 Sargnägel der Demokratie

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Beerdigung Foto: Pixabay

„Demokratie ist eine Errungenschaft im besten Sinn des Wortes, und sie muss in jeder Epoche neu errungen, ausgebaut und gegen Angriffe verteidigt werden. Selbst wenn es heute um nichts anderes ginge, als sich ihrem Verfall entgegenzustemmen, ihn für einige Zeit aufzuhalten oder nur zu verlangsamen, dann wäre dieser Versuch jede Anstrengung wert.“

Wie das Prinzip „Alle Gewalt geht vom Volk aus“ schrittweise ausgehebelt wird. Und was uns trotzdem hoffen lässt. Roland Rottenfußer

Der Autor hat einen interessanten Artikel zum Abbau der Demokratie geschrieben. Er beschreibt dazu 9 Sargnägel für die Demokratie in Deutschland:

1. Scheinalternativen

2. Marginalisierung echter Alternativen

3. Versagen von Kontrollinstanzen

4. Volksentscheide – nein danke!

5. „Ohren zu und durch“

6. „Mut zu unpopulären Entscheidungen!“

7. Gleichschaltung der Mainstream-Presse

8. „Meinungsforschung tut nichts zur Sache“

9. Polizeistaat auf dem Vormarsch

(b.k.)

Hier der Artikel

1 Kommentar

  1. Ein lesenswerter Artikel,
    bis auf die Einschätzung, dass die Regierungszeit Boris Jelzins eine Zeit der Demokratisierung gewesen sei…
    In dieser Zeit hatten sich Oligarchen in ausserordentlich gewaltsamen Auseinandersetzungen grosse Teile des Staatseigentums angeeignet.
    Dennoch sind die demokratietheoretischen Gedanken im Artikel erhellend.
    Der Autor des Artikels Roland Rottenfußer gehört übrigens zur Kernmannschaft des Online-Magazins „Rubikon“.
    „Rubikon“ wird von den Faktencheckern des „Correctiv“-Portals eindeutig der Verbreitung von Verschwörungstheorien bezichtigt.
    Zitat: – Die publizistischen Russland-Freunde
    Das pro-russische Internetportal Rubikon bietet Lenz ein Forum. Es interviewt Lenz und veröffentlicht seine Thesen. Gegründet 2017, generiert es seither mit Verschwörungstheorien und kremlfreundlichen Beiträgen Klickzahlen.
    siehe: https://correctiv.org/aktuelles/2020/04/30/hygiene-demos-russland-freunde-gegen-corona

    Im Gegensatz zu dem diffamierenden Artikel auf „Correctiv“,
    liest sich ein Artikel des führenden Rubikon-Mitarbeiters Rottenfußer sehr entspannt, aufklärend, analytisch.
    Das war sicher ein Grund für den Braunschweig-Spiegel,
    auf Rottenfußers Beitrag zu verweisen.
    Aber beim BS-Spiegel sollte man mal überdenken, dass im direkten Vergleich eher die Leute von „Correctiv“ als Hetzer dastehen.

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