Von Braunschweig nach Haiti – Kubanischer Arzt bereits in neuem Einsatz!

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"Pressemitteilung"

Nach seiner Vortragsreise durch Deutschland, auf der er in 13 Städten über seinen achtmonatigen Einsatz gegen die Ebola-Epidemie in Guinea Conakry berichtet hatte, war Dr. Díaz Bartololo erst am Freitag, dem 7.10., spätabends nach Havanna zurückgekehrt. Bereits am Morgen des 8.10. um 11.30 Uhr stand er als einer von 38 medizinischen Angehörigen der 24. Brigade des Internationalen Kontingents „Henry Reeve“ für den Einsatz bei Seuchen und Katastrophen wieder auf dem Flugplatz, um in Haiti zu helfen. Das heißt, er entschied sich für einen neuen humanitären Einsatz und verschob die geplante Rückreise zu seiner Familie nach Santiago de Cuba auf unbestimmte Zeit.

Am vergangenen Mittwoch hatte der Hurrican Matthew auf Haiti und Kuba große Verwüstungen hinterlassen. In Kubas Osten hatte er die Hafenstadt Baracoa stark zerstört und verkehrstechnisch vom Rest des Landes abgeschnitten. Menschenleben sind in Kuba dank rechtzeitiger Evakuierungen nicht zu beklagen, während Haiti bereits mehr als 800 Todesopfer gemeldet hat.

„Warum wir nicht tun was wir für richtig halten – Über die Macht...

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Das war das Thema der vierten Konferenz des Denkwerks Zukunft - Stiftung kulturelle Erneuerung, die am 2. Oktober 2016 in Berlin stattfand. Über 400 Teilnehmende verfolgten in drei Sessionen die Vorträge und Diskussionen namhafter Experten unterschiedlicher Fachbereiche.  Die erste Session war der Frage gewidmet, wie es 45 Jahre nach dem Erscheinen des Buches "Die Grenzen des Wachstums" um die ökologische Nachhaltigkeit in Deutschland, Europa und der Welt bestellt ist.

Trotz bemerkenswerter Erfolge in Teilbereichen ist der Befund Wolfgang Lucht zufolge besorgniserregend. Atmosphäre, Biosphäre und Ozeane seien mehr denn je der Gefahr tiefgreifender Destabilisierungen mit fundamentalen Folgen ausgesetzt. Thomas Pogge wies darauf hin, dass die schädlichen Emissionen der Menschheit im Wesentlichen von den reicheren und politisch einflussreichsten Akteuren ausgingen, die sich am ehesten den Folgen ihres Handelns entziehen könnten.

Wie die BBG Mieterhöhungen erklärt und dabei die Flüchtlinge herhalten müssen

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Die Braunschweiger Baugenossenschaft (BBG) prangerte in Ihrem letzten Journal fett an, dass sich die Grundsteuer in Braunschweig dieses Jahr um 10% erhöht. Grund sei u.a. die Unterbringung von Flüchtlingen. Die höhere Grundsteuer werde, so ist im BBG-Journal zu lesen, in vollem Umfang auf die Betriebskosten umgelegt. Durch die Betonung der Flüchtlinge schürt die BBG erstens den gefährlichen und zugleich falschen Gedankengang, dass es der Bevölkerung wegen der Flüchtlinge schlechter geht. Zweitens bewirkt die Erhöhung der Grundsteuer nicht etwa eine 10 prozentige Mieterhöhung, wie mensch denken könnte, sondern nur eine Erhöhung um wenige Promille. Und drittens versucht die BBG damit unterschwellig, die Verantwortung für die teilweise drastischen Mieterhöhungen, u.a. aufgrund von Modernisierungen, auf die Grundsteuererhöhung und die Flüchtlingsunterbringung abzuwälzen.

A women’s voice is a revolution – Zu anti-muslimischem Rassismus und muslimischem Feminismus, 07.10.16,...

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Es ist an der Zeit, eine neue antirassistische und feministische Praxis zu entwickeln, die sich mit „dem Islam“ auseinandersetzt. Denn das Thema des Islam ist zu wirkmächtig, um es länger zu ignorieren: es ist verwoben mit anti-muslimischem Rassismus in Westeuropa und den USA; linken Kämpfen, die in Nordafrika und Westasien geführt werden und fundamentalistischen Ausprägungen des Islam. Der Islam ist ein bedeutendes Thema und auf vielfältige Weise mit heutigen Fragen verwoben.

Alleinerziehende mit ihren Kindern für tolle Feier gesucht!

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"Pressemitteilung"Ende Mai 2016 hat die SPD Östliches Ringgebiet den Kulturflohmarkt am Franz´schen Feld veranstaltet. Den Erlös dieser Feier hat die SPD dem Begegnungszentrum Stadtpark...

Matratzen Concord will ver.di mundtot machen – gelingen wird das nicht!

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Anfang August hat die Gewerkschaft ver.di Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen die Firma Matratzen Concord wg. der Behinderung von Betriebsratsarbeit gestellt. Über diesen Sachverhalt hat ver.di alle Filialen der Fa. Matratzen Concord informiert und zur Wahl von Betriebsräten aufgefordert. Seitdem versucht diese Firma mit Unterlassungserklärungen und Abmahnungen ver.di unter Druck zu setzen und mundtot zu machen:

Mit inzwischen drei anwaltlichen Schreiben, dem letzten vom heutigen Tage, wird dies versucht.

Der ver.di-Bezirksgeschäftsführer Sebastian Wertmüller stellt dazu fest: „Strafanzeige wurde erstattet, die Bestätigung der Staatsanwaltschaft Braunschweig mit Aktenzeichen liegt vor.

Anderslautende Aussagen, die die Firma Matratzen Concord gegenüber ihren Beschäftigten verlautbart, entsprechen nicht der Wahrheit.“

Futurale Filmfestival und Abschlusstagung Arbeit 4.0

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Zum Filmfestival Futurale im Universum Filmtheater in Braunschweig wurde bereits eingeladen.  Wer dabei sein möchte, sollte sich im Universum Filmtheater anmelden unter der...

Workshop „Unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge erfolgreich integrieren – aber wie?“

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Symbolfoto
 

Anmeldungen noch bis 30.9.2016 

 

Die Fakultät für Geistes- und Erziehungswissenschaften organisiert in Kooperation mit dem SterniPark am Donnerstag, dem 6. Oktober 2016, den eintägigen Workshop „Unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge erfolgreich integrieren – aber wie?“ im Kultur- und Kommunikationszentrum Brunsviga in Braunschweig. Die Anmeldefrist für den Workshop ist am 30.9.16. Wir möchten alle Interessierten bitten, sich bis dahin anzumelden. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, welchen Workshop Sie besuchen möchten.

SoVD testet Braunschweiger Fitnessstudios auf „Inklusion“

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"Pressemitteilung"

Bereits Anfang August 2016 hat der SoVD fünf Fitnessstudios in Braunschweig getestet. Der Braunschweiger sehbehinderte, Aytekin Demirbas, und ein SoVD-Mitarbeiter als Begleitperson testeten, ob die Studios einem Blinden die Mitgliedschaft ermöglichen. Hintergrund waren Vorfälle in Hannover, wo einem Sehbehinderten die Mitgliedschaft gekündigt wurde, weil er zu viel Aufwand mache und sich die Gäste gestört fühlten. In zwei weiteren Studios in Hannover wurde ihm außerdem die Mitgliedschaft verwehrt. Das Fazit in Braunschweig: Alle Studios, die getestet wurden, hätten Herrn Demirbas als Mitglied aufgenommen, waren sehr freundlich und bemüht, Lösungen für die speziellen Anforderungen des Sehbehinderten zu finden. In vielen Studios wären sogar Preisnachlässe wegen der Behinderung möglich gewesen.
„Entweder nehmen die Studios in Braunschweig das Thema Inklusion ernster als in Hannover oder es ist der hohen Fitnessstudio-Dichte in Braunschweig geschuldet, dass unsere Studios so gut abgeschlossen haben. Das Ergebnis freut uns sehr.“ sagt Kai Bursie, Regionalleiter des SoVD in Braunschweig. Getestet wurden fünf Studios verschiedener Größe: Injoy, Workout, Body Balance, Hygia, und Fitnessloft.

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