Ackerhelden machen Schule – Schulgarten sucht Schule
Der Schulgarten ist an vielen Schulen im Bundesgebiet verschwunden. Nicht nur im Lehrplan, sondern auch auf dem Gelände vieler Schulen. Und mit ihm das Selbstversorgungswissen und der Bezug zur Nahrungsmittelerzeugung und Landwirtschaft.
Fairer Handel in der Kritik
Rosenproduktion in Kenia. Die gelben und blauen Plastikbänder dienen der chemiefreien Bekämpfung von Schadinsekten (Fliegenfängerprinzip).
Braunschweig ist "Fairtrade Town". Gut so, aber reicht das? Sicher nicht, denn unsere Stadt muss erst noch beweisen, dass sie diesen Titel zu Recht trägt. Es geht also um die Frage der Glaubwürdigkeit unserer Stadt. Wird unsere Stadt den Fairen Handel also aktiv unterstützen?
Gestritten wird auch zu Recht über die Frage, ob der Faire Handel selbst das hält was er versprich, nämlich die Lebenssituation der Menschen in den Produzentenländern zu verbessern. Darüber gab es kürzlich einen kritischen Film im Fernsehen und in der Zeitung "Fair & Handel" eine lesenswerte Diskussion:
Am Verrat scheiden sich die Geister
"Der Judaskuss" von Giotto di Bondone. Fresken in der Arenakapelle in Padua, 1304–1306
Für die Einen ist die Affäre um Whistleblower Edward Snowden schlicht und einfach "Geheimnisverrat". Für die Anderen ist Snowden ein Held, der auf die Erosion unserer ach so freiheitlichen demokratischen Grundordnung hinweist und dem daher der Friedesnobelpreis gebührt. Snowden ein Verräter? Vielleicht. Womöglich brauchen wir Verräter, denn "ohne Verräter keine Revolution" (Daniel Schulz) und "ohne Judas kein Christentum." (TAZ). Doch erst durch die böse Tat war Gottes Plan möglich, durch das Opfer seines Sohnes die Menschheit zu erlösen. Oh, welche Widersprüche!
Ostern: Einige aber zweifelten ….
Foto: Steen
Im vergangenen Jahr zu Ostern hat Heribert Prantl in der Süddeutschen über Alan Greenspan, den ehemaligen Präsidenten der US-Notenbank, geschrieben: Greenspan, selbst Atheist, habe ein zentrales Glaubensbekenntnis: Er glaube an den Gott des freien Marktes, seine Mission sei der schrankenlose Wettbewerb und das ewige Wachstum. Seine Kirche ist der Börsensaal. Die Kräfte des Marktes regierten alles wunderbar.
Die TAZ, die BZ im BRAUNSCHWEIG-SPIEGEL
Eifrigen Lesern des Braunschweig-Spiegels ist es natürlich schon längst aufgefallen. Immer mal wieder verlinkt der B-S Beiträge aus der Tagespresse, jedoch nur sehr selten aus der Braunschweiger Zeitung, sondern aus der TAZ. Das hat inhaltliche und pragmatische Gründe:
allgemeiner konsumverein – SCHWARZ-WEIß
Megacities und der menschliche Maßstab
Das Universum zeigt die Dokumentation "The Human Scale" über den Stadtplaner Jan Gehl
Seit über 40 Jahren steht für den Architekten und Städteplaner JanGehl das Leben der Menschen in Großstädten im Mittelpunkt seiner visionären und revolutionären Arbeit. Jan Gehl und seine Kollegen haben es sich zur Aufgabe gemacht, neues Leben in die Innenstädte zu bringen, sie wieder lebenswert zu machen.
Ostern St. Katharinen Braunschweig
„Auferstehungfenster“ im südlichen Seitenschiff
von St. Katharinen.
Haus der Kulturen. Brunch und Ausstellung
Ich mache auf unsere nächste Veranstaltung aufmerksam: Kunst ist eine Lüge, die Dich die Wahrheit begreifen lässt Ghanaische Kunstausstellung, Rhythmik und Brunch am Sonntagvormittag.
Frontal und kontrovers in den 1. Mai
Foto: Stelzner
Der Brauschweiger Polit-Poet, Lyriker und Satiriker, Thorsten Stelzner kommt auf Einladung des DGB- Kreisverbandes Hildesheim mit seinem neuen Programm in die Bischofsmühle. Lyrisch, satirisch und selbstverständlich politisch wird der Abend vor dem 1. Mai.
So geht es auch um klassische Politikerkarrieren: "Vom Schließmuskel zum Frontappen!"
Und um die Frage: " Wer kann Nestle´ das Wasser reichen!" Oder was macht den Unterschied aus zwischen dem "Bedingungslosen Grundeinkommen" und dem "Grundlosen Einkommen als Bedingung!"






































