Von Wolfgang Müller
Am 10.02.2026 beginnt die Ev.Akademie Abt Jerusalem mit eine Serie über China. Wir sind der Auffassung, dass über China noch viel zu wenig bekannt ist. Zwar gibt es seitenweise und täglich Berichte über die sozio-ökonomischen Vergältnisse doch über die kulturellen Bedingungen und über die Lebensverhältnisse in diesem Vielvölkerstaat ist viel zu wenig bekannt. (um)
Autonome Region Xinjiang: Auf Journalistenreise in einem Gebiet, das lange islamistischem Terror ausgesetzt war und versucht, sich davon zu erholen.
In Europa ist die Sorge groß, dass aus den aktuellen geopolitischen Turbulenzen China als neue Hegemonialmacht hervorgeht. Aber die chinesische Regierung hat anderes zu tun angesichts der wirtschaftlichen und sozialen Probleme im Land, wie der angehängte Artikel von mir zeigt. Zudem hat China in seiner langen Geschichte kaum jemals imperiale Ambitionen gezeigt.
Im letzten Herbst habe ich Xinjiang im äußersten Westen Chinas bereist. Den westlichen Leitmedien zufolge hat die chinesische Regierung dort Völkermord an den Uiguren begangen. Mein Reisebericht ist jetzt in der Tageszeitung Junge Welt erschienen:
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Sofern hierzulande überhaupt jemand etwas mit dem Begriff »Xinjiang« verbinden kann, assoziiert der Name dieser chinesischen Provinz wahrscheinlich brutale Verfolgung und (kulturelle) Auslöschung einer ganzen Ethnie, der Uiguren – ein Turkvolk, meistens Muslime. Verfolgt und ausgelöscht von der chinesischen Regierung wegen ihrer Religion und weil sie keine Han-Chinesen sind. So lautet die im Westen gängige Erzählung. Weiter in der jungen Welt






















