Start Lokales Michael Lüders legitimiert Terror? Das Video zeigt, dass das nicht stimmt.

Michael Lüders legitimiert Terror? Das Video zeigt, dass das nicht stimmt.

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Wir haben bereits über den Vortrag von Michael Lüders berichtet. Inzwischen haben uns auch verschiedene Zuschriften dazu erreicht, dazu gleich mehr. Zu Beginn erklärte Lüders, dass es in Deutschland keinen offenen Diskurs in der Palästina – Frage gebe, was durchaus eine Besonderheit sei, allenfalls in Österreich und in Ungarn sei das ähnlich. Er erläuterte ausführlich, warum das seiner Meinung nach so ist, und ordnete da auch die Absage seines Vortrags durch die evangelische Landeskirche ein. Über den inhaltlichen Teil seines Vortrags haben wir schon kurz informiert. Nun liegt auch die Videoaufzeichnung des Vortrags vor, so dass sich jede(r), die bzw. der die Veranstaltung nicht besucht hat, direkt informieren kann, was Lüders im Einzelnen ausgeführt hat. Und auch die Besucher der Veranstaltung können das eine oder andere noch einmal nachhören, was in diesem sehr inhaltsreichen 70-minütigen Vortrag enthalten ist.

Das kann auch helfen, sich gegen falsche oder einseitige Darstellungen des von Lüders Gesagten zu wappnen. Und es hilft recht gut, Diffamierungen zu erkennen. Das ist umso wichtiger, als Lüders auch nach der Veranstaltung weiterhin heftig angegangen wird. So enthält etwa der Leserbrief des Pfarrers Werner Busch, der in der Kommentarspalte zu finden ist, viele, milde gesagt, unfreundliche Ausdrücke: Lüders sehe „überall böse Geister“, er nutze eine „aufhetzende Wortwahl“, er betreibe „Legitimierung des Terrors“, er zeichne das „Bild vom bösen Staat Israel“ und, besonders krass, „Juden können in seinem Weltbild wieder unsichtbar gemacht werden“.

Einige Punkte in diesem Kommentar erweisen sich als direkt falsch, so etwa die Behauptung, Lüders habe gesagt, Israel hätte den Angriff der Hamas im Oktober „gezielt provoziert“ (dabei wird übrigens nur der Begriff „Großangriff“ wiedergegeben, der Begriff „Terroranschlag“ aber wird weggelassen). Andere Punkte werden als „Eindruck“ des Verfassers dargestellt, für den er dann keine Belege liefern zu müssen glaubt. So wird Lüders in die Nähe des antisemitischen Propagandavokabulars der Nazis gerückt, wenn geschrieben wird: „… erweckt doch den Eindruck, dass er (gemeint ist Lüders) eine jüdische Weltverschwörung am Werk sieht und an eine Art global agierendes „Finanzjudentum“ glaubt“. Und da sich das nicht in Lüders´ Ausführungen finden lässt, wird der Satz – sozusagen vorbeugend – so eingeleitet: „Er braucht es nicht auszusprechen und erweckt doch …“

Natürlich haben wir auch andere Rückmeldungen erhalten, mindestens eine davon werden wir demnächst veröffentlichen.

Das Gute ist: jeder kann sich selber ein Bild machen und die verschiedenen Positionen anhand der Aufzeichnung selber überprüfen: https://www.youtube.com/watch?v=WGTfo4-ZufQ

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